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Ministerratsprotokolle geben Einblick in die Sozialgeschichte

Das Institut für Historische Sozialforschung lädt in Kooperation mit der ÖAW zur Bandpräsentation der edierten Ministerratsprotokolle von 1916‒1918 ein.

Donnerstag 05.03.2026 06:03 Uhr
© Bildarchiv Austria/ÖNB digital

Die Ministerratsprotokolle der Habsburgermonarchie enthalten alles, was deren Regierungen besprachen ‒ oft Entscheidungen, die bis heute nachwirken. Deshalb waren sie geheim. Was wir jahrzehntelang in geradezu detektivischer Arbeit editiert haben, präsentieren wir heute öffentlich im Print und online auf mrp.oeaw.ac.at. Nun erscheint der Band VIII/2 (1916‒1918). Das Institut für Historische Sozialforschung lädt in Kooperation mit dem Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW ein zur Präsentation mit Anatol Schmied-Kowarzik, Wladimir Fischer-Nebmaier, Dimitra Grigoriou und Stephan Kurz.

In einem Vortrag "Eine spannungsvolle Geschichte, 1867‒1918. Was die digitale Edition der k.k. Regierungsprotokolle über die Sozialgeschichte verrät" geht das Editionsteam zunächst auf die Sozialpolitik ein und zeigt anhand der Ministerratsprotokolle, dass soziale Reformen in den vier Jahrzehnte liberaler und konservativer Politik der späten Habsburgermonarchie oft verzögert wurden. Ein weiterer Programmpunkt des Abends ist ein Einblick in die digitale Erschließung der frei verfügbaren Editionsdaten.

Ministerratsprotokolle

Anmeldung

Informationen

 

Termin:
5. März 2026, 18:30 Uhr

Ort:
Institut für Österreichkunde
Hanuschgasse 3
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Ulrike Rack
T: +43 1 51581-7301
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW