Do, 30.09. – 01.10.2021

Lebensgeschichten und Geschichte

Eine Tagung des Bereichs Balkanforschung an der ÖAW diskutiert das Besondere lebensgeschichtlicher Zeugnisse verglichen mit Geschichtsschreibung im frühmodernen Südosteuropa.

Konstantinos (Kaisarios) Dapontes. © Princeton University Library C0879 (Princeton Greek MS. 72)
Konstantinos (Kaisarios) Dapontes. © Princeton University Library C0879 (Princeton Greek MS. 72)

Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert entwickelte sich eine große Vielfalt verschriftlichter persönlicher Narrative. Das Schreiben über sich selbst oder jemanden anderen war nicht auf Westeuropa beschränkt, sondern findet sich ebenso im Osmanischen Reich. Selbstzeugnisse und ähnliche Dokumente aus Südosteuropa – bislang wenig beachtet und erforscht – nimmt das Projekt „Historiographies of Early Modern Southeast Europa (HEMSEE)” in den Blick.

Im Rahmen dieses Projekts lädt das Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW zum Symposium „Life Writing and History Writing in Early Modern Southeast Europe, 15th-18th Centuries” ein. Ziel ist es, das Besondere der Lebensgeschichten verglichen mit Historiographie für die Gegebenheiten im frühmodernen Südosteuropa zu diskutieren und zu bewerten.

Programm

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Informationen

 

Termin:
30. September bis 1. Oktober 2021

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes, Fachbereich Balkanforschung
Apostelgasse 23, Seminarraum im Erdgeschoß
1030 Wien

oder im Notfall via Zoom

Kontakt:
Dr. Konrad Petrovszky, M.A.
T: +43 1 51581-7361
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW