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Heiligkeit und rituelle Erinnerung

Eine internationale Tagung an der ÖAW untersucht christliche Quellen, die die Entwicklung gemeinschaftlicher Erinnerungspraxen von der Spätantike bis ins Mittelalter beleuchten.

Donnerstag 05.03.2026 , Dauer: 2 Tage
Menologion Ikone für Februar, Nowgoroder Schule, 18. Jh. © CC0 Paris Musées / Petit Palais, musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris

Dem gemeinschaftlichen Erinnern kommt in der christlichen Liturgie eine besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus wird das Gedenken an außergewöhnliche Menschen wie die Heiligen hochgehalten. Eine internationale Tagung zum Thema "Sanctity and Ritual Remembrance: Christian Liturgy and Memory Practices from Medieval Iberia to Central Asia" untersucht die Geschichte, Überlieferung und Standardisierung christlicher liturgischer und hagiographischer Quellen, um zu beleuchten, wie sich gemeinschaftliche Erinnerungspraxen von der Spätantike bis ins Mittelalter entwickelt haben.

Im Mittelpunkt der Tagung am Institut für Mittelalterforschung der ÖAW stehen Texte, die das liturgische Gedächtnis ordnen, wie etwa Synaxarien, Menologien und Heiligenkalender. Die Tagung bringt Fachleute zusammen, die zu unterschiedlichen Regionen und christlichen Traditionen arbeiten, darunter das mittelalterliche Spanien, Byzanz, Ägypten, Äthiopien, der Kaukasus, der östliche Mittelmeerraum, Zentralasien und Indien. Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster Eurasian Transformations und dem ERC-Projekt RevIdEM.

Programm

Informationen

 

Termin:
5. bis 6. März 2026

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Mittelalterforschung
Postsparkasse, 3. Stock
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Adrian C. Pirtea
T: +43 1 51581-7259
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW