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Mo, 19.04. – 21.04.2021

Erinnerungsgemeinschaften und politische Akteure im Kalten Krieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich viele ehemalige Widerstandsangehörige und politische KZ-Häftlinge in Überlebendenverbänden zusammengeschlossen. Ihre Aktivitäten und ihr Verhältnis zur Politik rückt eine Tagung an der ÖAW ins Licht der Forschung.

© Wikimedia/CC BY 2.0/Billie Grace Ward from New York, USA
© Wikimedia/CC BY 2.0/Billie Grace Ward from New York, USA

„Nie wieder!“ – das war der Ansporn und zentrales Motiv für vielfältige Aktivitäten von Überlebendenorganisationen, in denen sich ehemalige Widerstandsangehörige und politische KZ-Häftlinge nach der Befreiung zusammenschlossen. Die Organisationen engagierten sich beispielsweise für die Aufarbeitung des Krieges, die Bestrafung der Täter, die Erinnerung an die Verfolgten, deren Entschädigung und Renten. Allerdings waren die unterschiedlichen Erinnerungsgemeinschaften im Kalten Krieg oft entlang ideologischer Grenzen zerstritten bzw. waren diese in den Volksrepubliken auch in politische Verfolgungen verstrickt.

Das Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW beleuchtet nun bei der Online-Tagung „Überlebendenverbände“ die Arbeit der einzelnen Organisationen und ihr Verhältnis zu Gesellschaft, Politik, und Justiz. Die Tagung wird vom Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW), Wien und dem Collegium Carolinum, München, mitveranstaltet.

Weitere Informationen

Anmeldung bei juliane.fink(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termin:
19. April, Beginn 16:00 Uhr, bis 21. April 2021

Online via Zoom

Kontakt:
Mag. Juliane Fink
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW

 

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