Zurück

Dungeons & Dragons und die Mittelalterforschung

Eine monatliche Lesegruppe am Institut für Mittelalterforschung der ÖAW setzt sich mit der wissenschaftlichen Perspektive auf Tabletop-Rollenspiele auseinander, die in mittelalterlichen Settings angesiedelt sind.

Dienstag 04.03.2025 01:03 Uhr
© CC Bristol City Council, reworked. Wikipedia Commons

Die heutige Rezeption und Wiederverwendung der mittelalterlichen Vergangenheit hat nach wie vor Einfluss auf verschiedene Aspekte der Populärkultur und inspiriert die Kulissen für verschiedene Erzählmedien, von Büchern und Filmen bis hin zu Tabletop-Rollenspielen wie etwa Dungeons & Dragons. Die akademische Erforschung verschiedener Aspekte von TTRPGs hat sich seit Jahrzehnten etabliert. Dennoch fehlt bislang eine offene Analyse aus der Perspektive der Geschichtswissenschaften und der Archäologie.

Eine monatliche Lesegruppe am Institut für Mittelalterforschung der ÖAW stellt sich dieser Fehlstelle und möchte eine kritische Sichtweise der Mediävisten auf die Wissenschaft des Rollenspiels, den Mediävismus und die Rolle der mittelalterlichen Vergangenheit in TTRPGs lenken. In der ersten Sitzung zum Thema "Medieval Studies and Tabletop Roleplay Gaming" werden folgende Themen diskutiert: Umberto Ecos Dreaming of the Middle Ages (1998) und William J. Whites The Right to Dream of the Middle Ages (2014) sowie das Einführungskapitel zum D&D 5E-Einführungsleitfaden, Medieval, Tales from Europe (Oneglia, Santonicola und Laudante 2022, 4–14).

Weitere Informationen

Informationen

 

Termin:
4. März 2025, 13:00 bis 15:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Seminarraum 5
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Thomas Gobbitt
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW