Di, 06.12.2022 18:00

Die Zwischenkriegszeit in Albanien

Die Historikerin Nathalie Clayer präsentiert im Rahmen der Vortragsreihe "Balkanforschung an der ÖAW" ihren Forschungsansatz, mit dem sie einen umfassenden Einblick in die Entwicklung Albaniens in der Zwischenkriegszeit erhält.

© Nathalie Clayer
© Nathalie Clayer

In der Zwischenkriegszeit 1918-1939 hat sich in Albanien ein Staatsbildungsprozess und eine damit verbundene Transformation der sozialen Räume vollzogen. Nathalie Clayer – sie ist Historikerin am Zentrum für Türkische, Osmanische, Balkan- und Zentralasienstudien an der HESS-Ecole des hautes études en sciences sociales in Paris – untersucht diese vielschichtigen Prozesse.

Auf Einladung des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW präsentiert sie in einem Vortrag zum Thema „Seeing Albanian interwar history from different angles: A multiperspective approach“ ihren Zugang, mit dem es ihr gelingt, die Komplexität der Dynamiken im damaligen Albanien zu erfassen.  Sie versucht – bildlich gesprochen – anstatt die „Linse“ auf Institutionen oder einflussreiche Persönlichkeiten zu fixieren, die „Kamera“ zwischen diesen Polen konstant zu bewegen.

Der Vortrag ist Teil der Reihe "Balkanforschung an der ÖAW", zu der das Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW in Kooperation mit dem Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien einlädt.

Gesamtprogramm der Reihe "Balkanforschung an der ÖAW"

Informationen

 

Termin:
6. Dezember 2022, 18:00 Uhr

Ort:
Campus der Universität Wien, Institut für Osteuropäische Geschichte
Spitalgasse 2, Hof 3, 2R-EG-07
1090 Wien

Kontakt:
Dr. Joachim Matzinger
T: +43 1 51581-7363
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW

 

 

 

 

 

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