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Die Geschichte der Blockfreiheit

Der Historiker Agustín Cosovschi nimmt im Rahmen der Vortragsreihe "Balkanforschung an der ÖAW" Netzwerke, Ausrichtungen und Zeitlichkeit in der Geschichte der Blockfreiheit neu in den Blick.

Dienstag 21.04.2026 06:04 Uhr
© Agustin Cosovschi

Agustín Cosovschi leitet das ERC finanzierte Projekt "Brokers of Non-Alignment: Biographical and Network Approaches to the Making of the Third World" am Institut für Zeitgeschichte in Ljubljana (INZ). Das Projekt konzentriert sich auf das Leben von fünf Akteuren, die während des Kalten Krieges in verschiedenen Regionen der Welt eine wichtige Rolle beim Aufbau der Netzwerke der Blockfreiheit gespielt haben. Dabei handelt es sich um Veljko Vlahović, Vassos Lyssaridis, Kamal Jumblatt, Oscar Waiss und U Kyaw Nyein.

Auf Einladung des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie  und des Balkanraumes (IHB) der ÖAW präsentiert Cosovschi in einem hybriden Vortrag zum Thema "Rethinking Temporalities, Meanings, and Networks in the History of Non-Alignment" sein ERC-Starting Projekt, das vor einigen Monaten begonnen hat. Im Kontext der bestehenden Forschung zum Thema Blockfreiheit fokussiert er insbesondere auf Veljko Vlahović. Sein Ziel ist es, mit einem biografischen Forschungsansatz die Zeitlichkeit der Blockfreiheit, die vielschichtigen Bedeutungen und die Entstehung der politischen Netzwerke, die ihre Ausbreitung in den globalen Süden untermauerten, besser zu verstehen. Am IHB der ÖAW steht der Vortrag im Kontext des FWF-finanzierten Projekts "Foreign policy thinking in communist Albania and Romania".

Zoom-Link

Meeting ID: 661 1615 7863, Passcode: AcC8VB

Informationen

 

Termin:
21. April 2026, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Raum 4
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

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Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback: 
Dr. Bogdan Cristian Iacob
T: +43 1 51581-7363
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW