Di, 24.01.2023 19:00

Der Sprachwandel des Griechischen seit der Bronzezeit

+++WEGEN ERKRANKUNG ABGESAGT+++Der Linguist Nikolai Kazansky beleuchtet in der Reihe "Balkanforschung an der ÖAW" die Entwicklung des ursprünglichen Griechisch seit dem 2. Jahrtausend vor Christus.

Mykenische Tontafel © Wikmedia/CC BY-SA 3.0/Zde
Mykenische Tontafel © Wikmedia/CC BY-SA 3.0/Zde

Die Besiedlungsdynamik des Balkans reicht weit in die Vergangenheit. Die Ankunft der ersten Bevölkerung, die eine frühe Form des Griechisch sprach, fällt in die Zeit der Wende des 3. zum 2. Jahrtausend vor Chr. Unser Wissen um deren Sprache beruht auf der Interpretation der Texte der Mykenischen Kultur und der archaischen Fragmente Griechischer Epen. 

Auf der Grundlage dieser Belege wird Nikolai Kazansky aus St. Petersburg in einem Vortrag zum Thema "The relative and absolute chronology of language change in Greek of the second Millennium BC" chronologische Datierung der Zeitspanne vornehmen, in der sich die Auslautsgesetze des Griechischen, insbesondere der Verlust der auslautenden Verschlusslaute, konstituiert haben sowie auch andere, allen griechischen Dialekten gemeinsame Entwicklungen, stattgefunden haben. Der Vortrag ist Teil der Reihe "Balkanforschung an der ÖAW", zu der das Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW in Kooperation mit dem Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien einlädt.

Gesamtprogramm der Reihe "Balkanforschung an der ÖAW"

Informationen

 

Termin:
24. Jänner 2023, 18:00 Uhr

Ort:
Campus der Universität Wien, Institut für Osteuropäische Geschichte
Spitalgasse 2, Hof 3, 2R-EG-07
1090 Wien

Kontakt:
Dr. Joachim Matzinger
T: +43 1 51581-7363
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW

 

 

 

 

 

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