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Di, 13.10.2020. 16:45

Crowdsourcing für den Zugang zum digitalisierten Erbe

Victoria Van Hyning von der University of Maryland präsentiert bei einer Online Lecture Crowdsourcing-Methoden, um der Öffentlichkeit den Zugang zum kulturellen Erbe zu erleichtern. Darüber hinaus fragt sie, wie Strategien des Crowdsourcing für maschinelles Lernen nutzbar gemacht werden können. Die Lecture findet auf Einladung des Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der ÖAW statt.

© CC-BY 4.0, Victoria Van Hyning
© CC-BY 4.0, Victoria Van Hyning

Bei Projekten zur Erschließung des kulturellen Erbes kann es sinnvoll sein, via „Crowdsourcing“ Wissen und Fähigkeiten von Freiwilligen einzubinden. Diese können beispielsweise digitalisierte Handschriften transkribieren oder angeleitet werden, aus Daten von Wildbeobachtungskameras oder Mikrospie-Bilder zu verarbeiten um die Forschung zu unterstützen. Im Idealfall bringen Crowdsourcing Projekte die Forschung voran und erweitern für Interessierte den Zugang zu Informationen und Training.

Victoria Van Hyning, Professorin an der Maryland School of Information, hat sich eingehend mit den Methoden des Crowdsourcing im Kontext von Digital Humanities befasst. Bei einer ACDH-CH-Online-Lecture zum Thema „Crowdsourcing methods to increase public access and engagement with cultural heritage and academic datasets“ geht sie von unterschiedlichen Methoden zur online Text-Transkritpion mit Freiwilligen aus. Sie wird herausarbeiten, welche Projekt-Designs und Strategien sich für unterschiedliche Aufgaben eigenen und zur Mitarbeit motivieren. In einem weiteren Schritt wird sie eine Diskussion darüber eröffnen, inwiefern sich einiger dieser Methoden auch als Trainingssets für maschinelles Lernen eignen.

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