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Briefe aus dem Dreißigjährigen Krieg: Kaiserin Maria erzählt

Die kommentierte Ausgabe von 141 Briefen Kaiserin Marias eröffnet seltene Einblicke in das Leben am kaiserlichen Hof während des Dreißigjährigen Krieges, von Alltag und Familie bis zur Politik.

Donnerstag 29.10.2026 06:10 Uhr
Gemaltes Porträt der Infantin Maria in dunkler, prunkvoller Hofkleidung mit Spitzenkragen.
Diego Velázquez, Porträt der Infantin Maria, ca. 1630 Madrid © Archivo Fotográfico Museo Nacional del Prado

Die Briefe der spanischen Infantin und späteren Kaiserin Maria von 1629 bis 1645 machen Geschichte aus weiblicher Perspektive erfahrbar. In 141 überwiegend eigenhändig auf Spanisch verfassten Schreiben wandte sie sich an ihren Ehemann, Kaiser Ferdinand III., und an dessen Bruder Erzherzog Leopold Wilhelm. Die nun in der Reihe Fontes Rerum Austriacarum erschienene kommentierte Briefedition erschließt eine außergewöhnliche, im Haus-, Hof- und Staatsarchiv aufbewahrte Quelle. Sie vermittelt vielfältige Eindrücke vom Alltag, von familiären Beziehungen und vom Leben am kaiserlichen Hof während des Dreißigjährigen Krieges. Der Band wurde von Andrea Sommer-Mathis, Christian Standhartinger und Katrin Keller bearbeitet. Die Fachleute für frühneuzeitliche Briefeditionen Christopher F. Laferl und Bernardo J. García García stellen ihn vor. Ausgewählte Briefpassagen lassen Marias Stimme unmittelbar zu Wort kommen. 

Programm

weitere Informationen

Anmeldung bis 27. Oktober 2026 möglich.

Informationen

 

Termin: 
29. Oktober 2026, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichisches Staatsarchiv, Abteilung Haus-, Hof- und Staatsarchiv
Minoritenplatz 1, Dachfoyer
1010 Wien

Kontakt:
Univ.-Doz. Dr. Katrin Keller
T: +43 1 51581-7320
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW