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Beethoven und Schubert in ihrer Einsamkeit

Im Rahmen eines Online Book Symposium an der ÖAW diskutieren die Musikwissenschaftlerinnen Birgit Lodes und Lorraine Byrne Bodley - moderiert von Christopher Gibbs - über Richard Kramers Publikation "From the Ruins of Enlightenment. Beethoven and Schubert in Their Solitude".

Donnerstag 11.09.2025 05:09 Uhr
Cover © The University of Chicago Press

Richard Kramer verfolgt das Schaffen von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert von 1815 bis zu den letzten Monaten ihres Lebens, als beide zunehmend in ikonische Projekte vertieft waren, die bald genug die Vorstellungen vom "Spätstil" inspirieren sollten. Der Band "From the Ruins of Enlightenment. Beethoven and Schubert in Their Solitude" beginnt im Jahr 1815 mit der Entdeckung zweier einzigartiger Projekte: Schuberts Vertonung von Gedichten Ludwig Höltys in einem fragmentarischen Zyklus und Beethovens Auseinandersetzung mit einem halben Dutzend Gedichten von Johann Gottfried Herder. Von dort aus deckt Kramer bisher unbekannte Resonanzen und Assoziationen auf und beleuchtet die beiden Komponisten auf ihrer "einsamen und einzigartigen Reise" durch die "reiche Einsamkeit ihrer Musik".

Dieses Werk wird bei einem "Online Buch Symposium" der Kommission für Interdisziplinäre Schubert Forschung der ÖAW vorgestellt und kommentiert. Christopher H. Gibbs, Musikwissenschaftler am Bard College, moderiert den Abend, an dem die beiden Professorinnen Birgit Lodes von der Universität Wien und Lorraine Byrne Bodley von der Maynooth University Richard Kramers Publikation im größeren Kontext beleuchten.

Weitere Informationen

Hier finden Sie den Zoom-Link etwa eine Woche vor der Veranstaltung.

Informationen

 

Termin:
11. September 2025, 17:00 Uhr (MEZ)

Online via ZOOM

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Univ. Prof. Dr. Andrea Lindmayr-Brandl
schubert(at)oeaw.ac.at
Kommission für Interdisziplinäre Schubertforschung