Zurück

Balkanforschung: Orthodoxie und Politik im frühneuzeitlichen Osteuropa

Wie prägen historische Glaubensreformen unsere Gegenwart? Die ORTHPOL-Konferenz beleuchtet orthodoxe Reformen des 17. Jahrhunderts, politische Konflikte und kulturelle Entwicklungen in Gesellschaften Ost- und Südosteuropas sowie deren Auswirkungen bis heute.

Freitag 04.12.2026 , Dauer: 2 Tage
ORTHPOL-Logo: in ringförmiges Muster aus leuchtend pinken, unregelmäßigen Punkten wird von diagonalen Linien durchzogen.
© Ovidiu Olar

Die zweite ORTHPOL Konferenz "Orthodoxies and Politics in Early Modern Eastern and
Southeastern Europe" präsentiert Forschungsergebnisse zur Geschichte des orthodoxen Christentums in der Frühen Neuzeit. Im Mittelpunkt stehen Reformbewegungen des 17. Jahrhunderts, ihre politischen Hintergründe und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Kultur und Institutionen. Ihre Konfliktlinien wirken zum Teil bis in heutige Debatten fort. Diskutiert werden die Reformen des Moskauer Patriarchen Nikon sowie vergleichbare Entwicklungen in Kyjiw und weiteren Regionen der heutigen Ukraine, in Konstantinopel, der Walachei und im Osmanischen Reich. Unveröffentlichte Quellen aus europäischen Sammlungen eröffnen neue Perspektiven auf Tradition und Erneuerung, grenzüberschreitende Verbindungen orthodoxer Gemeinschaften sowie das Zusammenspiel von religiöser Zugehörigkeit und politischer Macht.

Vortragsprogramm Balkanforschung

Informationen

 

Termin: 
4.-5. Dezember 2026

Ort:
Universität Wien
Seminarraum im Erdgeschoss
Apostelgasse 23
1030 Wien

Wissenschaftliche Leitung: 
Dr. Ovidiu Olar

Kontakt: 
Dr. Joachim Matzinger 
T: +43 1 51581-7363 
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW

Hinweis
Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.