Mo, 27.09.2021 18:30

Aufklärung habsburgisch

Das Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW lädt im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Historiker Pieter M. Judson und dem Autor zur Präsentation von Franz Fillafers neuem Buch, das das Bild des Habsburgerreichs als Bollwerk gegen die Aufklärung fundiert widerlegt.

© Wallstein Verlag
© Wallstein Verlag

Was war Aufklärung? Was war die Habsburgermonarchie? Das Geschichtsbild der Aufklärung als Projekt der säkular-demokratischen Moderne entstand maßgeblich durch die Französische Revolution – doch es verschüttete ihre historische Vielgestaltigkeit. In seinem neuen Buch „Aufklärung habsburgisch. Staatsbildung. Wissenskultur und Geschichtspolitik in Zentraleuropa 1750–1850“ löst ÖAW-Historiker Franz L. Fillafer die Aufklärung von der Fixierung auf „radikale Ideen“ aus Westeuropa und auf ihre angebliche Vollendung durch Revolution und Liberalismus. Dadurch eröffnet der Autor einen neuen Blick auf das Habsburgerreich und korrigiert das oftmals bemühte Bild eines Bollwerks gegen Aufklärung und Revolution.

Das Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW lädt zur Präsentation des Bandes ein. In einer Podiumsdiskussion mit dem Historiker Pieter M. Judson und Franz L. Fillafer wird die Vielgestaltigkeit des historischen Prozesses der Aufklärung im Verhältnis zum Habsburgerstaat zentrales Thema sein.

Weitere Informationen

Anmeldung bei juliane.fink(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termin:
27. September 2021, 18:30 Uhr

Ort:
Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Es gelten die 3-G bzw. die zum Zeitpunkt gültigen COVID-Maßnahmen.

Kontakt:
Mag. Juliane Fink
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW

 

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