11.04.2019

Zurückkommen in die post-sozialistische Heimat

Die Hoffnungen, Erwartungen und alltäglichen Herausforderungen von Rückkehrer/innen in ihre ehemals sozialistischen Länder thematisiert ein Buch, das in Kooperation von ÖAW und Erste Stiftung präsentiert wird.

© ERSTE Foundation Series, Bd. 3, LIT Verlag, Wien
© ERSTE Foundation Series, Bd. 3, LIT Verlag, Wien

Das Wieder-Nach-Hause-Kommen in die post-sozialistische Heimat gestaltete sich für die meisten Remigrant/innen schwieriger als erwartet – auch wenn sie sich in Politik und Gesellschaft engagiert haben und dadurch auf die Entwicklungsprozesse der Staats- und Nationsbildung Einfluss nehmen konnten. Das schwierige Wieder-Anknüpfen wurde vor Kurzem in einem von der Erste Stiftung geförderten Projekt analysiert.

Die Ergebnisse sind in einem Sammelband nachzulesen. „Remigration to Post-Socialist Eastern Europe. Hopes and Realities of Return“ versammelt Beiträgen von Wissenschaftler/innen unterschiedlicher disziplinärer und regionaler Provenienz, die sich mit Rückkehrszenarien ins postsozialistische Osteuropa befassen. Das Buch wird auf Einladung des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW und der Erste Stiftung bei einer Podiumsdiskussion vorgestellt. Am Podium beleuchten die Herausgeber/innen Caroline Hornstein Tomić, Robert Pichler und Sarah Scholl-Schneider, Autor/innen sowie die Leiterin der Abteilung für Unterstützte Freiwillige Rückkehr und Reintegration vom IOM, Andrea Götzelmann-Rosado, Erfahrungen und Politiken der Remigration in verschiedenen Ländern Osteuropas.

Vortragsreihe „Balkanforschung an der ÖAW“

 

Termin:
11. April 2019, 18:00 Uhr

Ort:
Erste Stiftung, Co-Working-Space
Am Belvedere 1
1100 Wien

Kontakt:
Dr. Robert Pichler
T: +43 1 51581-7362 
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW

 


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