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Vernetzte Globalgeschichte

Madeleine Herren-Oesch analysiert, wie Globalgeschichte von der historischen Analyse internationaler Organisationen profitieren kann.

19.03.2015

 Internationale Organisationen haben als Institutionen an der Schnittstelle von Politik und Zivilgesellschaft an historiographischer Bedeutung gewonnen und sind zu einem unabdingbaren Teil der Globalgeschichte geworden. Doch welche zusätzlichen Erkenntnisse bietet die Geschichte internationaler Organisationen und welche Vorteile verspricht eine historische Analyse?


Auf Einladung des ÖAW-Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung beleuchtet Madeleine Herren-Oesch, Direktorin des Europainstituts der Universität Basel, die globale Reichweite internationaler Organisationen und deren eurozentrische Voreingenommenheit. Beginnend in den 1930er Jahren setzt sie sich kritisch mit der Haltung der faschistischen Staaten gegenüber Völkerbund, Weltpostverein und anderen transnationalen Bewegungen auseinander. Titel des Vortrags: "Internationale Organisationen oder die Suche nach dem Sinn der Globalgeschichte".

Einladung

 

Termin:
19. März 2015, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
inz(at)oeaw.ac.at
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung - INZ
T+43 1 515

81-7300