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KI: Kausalität statt Korrelation

Roland Fleischhacker, CEO der Softwarefirma Deepsearch, stellt bei einer ACDH-Lecture an der ÖAW seinen Ansatz vor, wie man auf Basis eines sogenannten Weltmodells zu kausalen KI-Entscheidungen kommt.

Dienstag 17.03.2026 04:03 Uhr
KI-generiert: OpenAI (3.2.2026) Sora (ChatGPT), prompting: Anna Woldrich

Die aktuelle KI-Debatte wird von generativen Modellen dominiert, die auf Mustererkennung in riesigen Datenmengen basieren. Diese Systeme sind zwar sprachlich hervorragend, aber es fehlt ihnen ein tieferes Verständnis für logische Zusammenhänge und Kausalitäten.

Bei der nächsten ACDH Lecture an der ÖAW zum Thema "Beyond Correlation: Causal AI Decisions Based on World Models" stellt Roland Fleischhacker einen neuen Ansatz vor, der auf einem hochgradig vernetzten Wissensgraphen basiert. Dieser Ansatz ermöglicht es der KI zu erkennen, warum etwas miteinander in Zusammenhang steht. Durch die Abbildung konzeptioneller Kausalitäten werden KI-Entscheidungen transparent, nachvollziehbar und widerstandsfähig gegenüber den typischen Fehlern rein musterbasierter Systeme. Auf Einladung des Austrian Centre for Digital Humanities der ÖAW beleuchtet Fleischhacker die Architektur dieses Modells und diskutiert, wie die Verflechtung von semantischen Technologien und kausaler Logik neue Maßstäbe für die Zuverlässigkeit von KI in Geschäftskontexten setzt. Roland Fleischhacker ist Mitbegründer und CEO der Deepsearch GmbH, einem in Wien ansässigen Softwareunternehmen, das sich auf neurosymbolische KI spezialisiert hat.

Anmeldung bis 10. März

Weitere Informationen

Informationen

 

Termin:
17. März 2026, 16:00 bis 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Seminarraum 1
Böckerstraße 13
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Anna Woldrich  
Austrian Centre for Digital Humanities - ACDH der ÖAW