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Frauen der NS-Zeit in der Jugendliteratur

Die Germanistin Kerstin Gittinger analysiert, in welchen Rollen die Frauen der NS-Zeit in der zeitgenössischen Jugendliteratur dargestellt werden.

28.05.2015
Bild: Wikimedia/CC

Stimmt es, dass Hausfrauen und Mütter eher Dulderinnen des NS-Regimes waren, berufstätige Frauen hingegen eher Unterstützerinnen – oder vereinzelt auch - aktive Widerstandskämpferinnen? Dieses Bild über die Frauen der NS-Zeit wird jedenfalls in der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur vermittelt.

Die Germanistin Kerstin Gittinger von der Universität Wien, hat einschlägige Textcorpora in Österreich und teilweise auch aus Deutschland analysiert. Beim Jour Fixe des ÖAW-Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte zum Thema "Das Frauenbild in der zeitgeschichtlichen Jugendliteratur aus Österreich zum Thema Nationalsozialismus. Ein be(un)ruhigender Befund" belegt sie ihre Erkenntnisse, dass eine realistische Darstellung von Frauen, die das NS‐Regime mitgetragen und unterstützt haben, in Österreich weitgehend fehlt.

Weitere Informationen

 

Termin:
28. Mai 2015, 16.30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Museumszimmer
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien


Kontakt:
Dr. Cornelia Hülmbauer   
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte - IKT  
+ 43 1 515 81–3310