
Durch Zellkultivierung hergestelltes Fleisch wurde einst als Lösung für ökologische, ethische und Ernährungssicherheitsprobleme angepriesen. Heute stößt es zunehmend auf politischen und gesellschaftlichen Widerstand. Befürworter:innen sehen darin ein Potential für echte Transformation und eine nachhaltige Zukunft, Kritiker:innen eine Bedrohung für die traditionelle Landwirtschaft. Zellkultiviertes Fleisch ist zu einem Symbol für den größeren Kampf um die Transformation der Lebensmittelsysteme geworden. Im Gegensatz zu anderen Sektoren, die sich im Übergang zur Nachhaltigkeit befinden, ist Fleisch tief mit Kultur, Identität und Emotionen verbunden, was Veränderungen besonders schwierig macht.
Arianna Ferrari untersucht beim nächsten ITA-Seminar am Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW zum Thema "Zellkultiviertes Fleisch – zwischen Hype und Widerstand der Landwirte" die widersprüchlichen Narrative, die politische Gegenreaktion und die Unsicherheiten, die diese Innovation umgeben.
Anmeldung bei tamail(at)oeaw.ac.at
Informationen
Termin:
17. Juni 2025, 13:30 bis 15:00 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Burse
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien
Kontakt:
Denise Riedlinger, M.A., Mag. Thomas Bayer
presse.ita(at)oeaw.ac.at
T: +43 1 51581-6577
Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW