
DIE WELT DER ELEMENTARTEILCHEN (UND WIE MAN SIE SICHTBAR MACHT)
THOMAS BERGAUER
Dieser Workshop nähert sich der Welt der Elementarteilchen aus verschiedenen Richtungen: Elektronen sind für den elektrischen Strom und für Blitze beim Gewitter verantwortlich. Wie kann man diese sichtbar machen? Reicht dazu ein Mikroskop oder benötigt man einen Teilchenbeschleuniger? Aus der Chemie: Was unterscheidet die verschiedenen chemischen Elemente und woher kommen sie? Weiters wird Radioaktivität erklärt und mit einem (sehr schwach) radioaktiven Stein und einem Geigerzähler demonstriert.
Thomas Bergauer entwickelt Teilchendetektoren am Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der ÖAW. Diese werden unter anderem am CERN genutzt oder für medizinische Anwendungen wie die Krebstherapie eingesetzt.
VARIATION VON R IN DER SPRACHPRODUKTION UND
-WAHRNEHMUNG
NATHALIE ELSÄSSER & HENDRIK BEHRENS-ZEMEK
Gesprochene Sprache unterscheidet sich oft stark vom Geschriebenen und einzelne Buchstaben können sehr unterschiedlich ausgesprochen werden. So wird "r" im Deutschen mit der Zungenspitze gerollt oder mit dem Zungenrücken gebildet. Das Englische "r" unterscheidet sich noch weiter. Wir fragen uns, wie Hörer:innen diese Varianten als den gleichen Laut erkennen und erzählen, wie man das in der Forschung untersucht. Interessierte können ihre Zunge während der Aussprache verschiedener Laute im Ultraschallbild beobachten.
Nathalie Elsässer studierte Phonetik an der Universität Trier. Hendrik Behrens-Zemek studierte Sprachwissenschaft an der Universität Konstanz. Zusammen sind sie seit 2024 Doktorand:innen im Projekt "Variation von /r/ in der Sprachproduktion und -wahrnehmung" am Institut für Schallforschung der ÖAW.
ROLE MODEL METHUSALEM? WIE ALT KÖNNEN WIR WERDEN?
FORSCHUNGSGRUPPE „GESUNDHEIT UND LANGLEBIGKEIT“
Das Unsichtbare sichtbar machen: Demographen verwandeln Daten über Geburten, Sterbefälle und Wanderungen in Geschichten. Wie Detektive verknüpfen sie Informationen, um Veränderungen zu verstehen und ihren Ursachen auf den Grund zu gehen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage, ob es ein Rezept für ein hundertjähriges Leben gibt. Wir nutzen verschiedene demographische Maße, um Gesundheit und Langlebigkeit zu bestimmen. Indem wir die darin versteckten Muster untersuchen, können wir besser verstehen, welche Faktoren zu einem langen und gesunden Leben beitragen.
Dieser Vortrag kann auf Deutsch, Englisch oder Italienisch gehalten werden.
Das Workshop-Team besteht aus einer Gruppe von Wissenschaftler:innen der Forschungsgruppe „Gesundheit und Langlebigkeit“ des Instituts für Demographie (VID) der ÖAW. Der Workshop selbst wird von unterschiedlichen Teammitgliedern gehalten:
Marc Luy studierte Humangeografie und Demographie. Er ist Direktor des Instituts für Demographie und Leiter der Forschungsgruppe „Gesundheit und Langlebigkeit“.
Paola Di Giulio studierte Statistik und Demographie in Italien. Ihr Forschungsschwerpunkt am Institut für Demographie ist die vergleichende Analyse europäischer Gesundheitsdaten.
Lina Lasar studierte Sozioökonomie und ist Doktorandin am Institut für Demographie und an der Universität Wien.
WIE WURDE DAS ALTE ÄGYPTEN AUSGEGRABEN?
MAXIMILIAN GEORG
Viele haben in europäischen Museen schon einmal altägyptische Sammlungen gesehen: Mumien, Statuen, Papyri usw. Das meiste davon wurde in Ägypten im 19. und frühen 20. Jahrhundert ausgegraben. Doch wie sah eine solche archäologische Grabung damals aus? Der Vortrag bespricht, welche Europäer und Ägypter daran beteiligt waren, wie sie Objekte gefunden und transportiert haben und welche Schwierigkeiten es geben konnte. Am Ende steht ein Vergleich zwischen damaligen und heutigen Grabungen in Ägypten.
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Maximilian Georg ist Historiker mit Schwerpunkt Geschichte der Archäologie. Er forscht derzeit am Institut für Kulturwissenschaften (IKW) der ÖAW.

STABILE KONSTRUKTIONEN UND FLEXIBLE MECHANISMEN
GEORG GRASEGGER
Stabile Konstruktionen beschäftigen die Menschheit seit jeher in der Erstellung von Bauwerken. Die daraus entstandene mathematische Theorie findet durch aktuelle neue Anwendungen in Netzwerken oder in der Biologie wieder großes Interesse. Dennoch sind aus mathematischer Sicht noch fundamentale Fragen offen, deren Beantwortung für die neuen Anwendungen wichtig ist. Als Kontrast zur Stabilität ist auch die Flexibilität in anderen Bereichen von großem Interesse. Oft sind es kleine Änderungen der Parameter, die den Unterschied ausmachen.
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Georg Grasegger studierte Computermathematik an der JKU Linz, wo er auch promovierte. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. In seinen Forschungsprojekten beschäftigt er sich mit kombinatorischer Fachwerktheorie und deren Anwendungen.
WO LIEGT DER RÖMERSCHATZ?
STEFAN GROH
Detektive lösen einen antiken Kriminalfall.
Die beiden Kinder Julia und Marcus lösen einen kniffligen Kriminalfall und alle können ihnen dabei helfen. In einem römischen Dorf gibt es einen Überfall, die Täter werden verfolgt und verlieren dabei einen Münzschatz. Wir tauchen in das Alltagsleben zur Römerzeit ein und rekonstruieren die Tat mit modernen Methoden der Archäologie. Wird uns die Lösung des Falles gelingen?
Stefan Groh studierte und promovierte an der Universität Graz, war Wissenschaftler am Universalmuseum Joanneum und ist seit 1997 Archäologe am Österreichischen Archäologischen Institut der ÖAW in Wien sowie Universitätsdozent an der Universität Wien. Seine Forschungsbereiche sind die römische Kultur und Infrastruktur im Mittelmeerraum und in den Nordprovinzen mit Forschungsaufenthalten in Syrien, Türkei, Frankreich, Italien sowie Mittel- und Osteuropa.
MUSIK IN DER ANTIKE
STEFAN HAGEL
Der Schulvortrag umfasst eine Einführung in Musikkultur, Instrumente und Notation der klassischen Antike und darüber hinaus, mit Hörbeispielen auf rekonstruierten Instrumenten. Schwerpunkte können von Fall zu Fall individuell gesetzt werden.
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Stefan Hagel ist Altphilologe und forscht an der ÖAW zu verschiedenen Bereichen der antiken Musik von der Bronzezeit bis ins Mittelalter, mit Schwerpunkten auf digitalen und experimentellen Methoden.
(KIRCHEN-)MUSIKARCHIVE – WERTLOSES ALTPAPIER ODER EINZIGARTIGES KULTURELLES ERBE?
ELISABETH THERESIA HILSCHER
Jede Kirche und jeder Blasmusik- oder Gesangverein hat es, doch nur wenige wissen davon (wenn überhaupt): ein Notenarchiv. Selten ist es schön geordnet und sauber geputzt. Meist fristet es ein eher trauriges Dasein und ähnelt vielmehr einem Haufen Altpapier. In diesem Haufen verbirgt sich jedoch eine Menge Geschichte und Daten, die ansonsten verloren sind. Und sie belegen vielfach ein Musikrepertoire, das sich deutlich vom heutigen „Mainstream“ des Kulturbetriebs unterscheidet – kulturelles Erbe und Mikrogeschichte vom Feinsten.
Elisabeth Theresia Hilscher studierte Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien. Seit 1988 ist sie Mitarbeiterin der ÖAW und seit 2012 lehrt sie auch an der Universität Wien. Sie ist in zahlreichen Fachgesellschaften engagiert, vor allem in Hinblick auf Nachwuchsförderung und Wissenschaftsvermittlung/Citizen Science.

WOZU BRAUCHT DER KAISER EINE HOFMUSIKKAPELLE? UND WARUM GIBT ES DIE IN DER REPUBLIK IMMER NOCH?
ELISABETH THERESIA HILSCHER
Musiker gab es im Rahmen der geistlichen Kapelle an den Habsburger-Höfen seit dem Ende des 13. Jahrhunderts. Aber ab circa 1500 bekamen die Musiker zunehmend Aufgaben in der Repräsentation der Dynastie. Ein Höhepunkt ist im Barock mit den großen Inszenierungen unter Leopold I., Joseph I. und Karl VI. erreicht – Musik, Dichtung und Bildende Kunst machen die Macht der Dynastie augenscheinlich. Wie funktioniert dieses „musikalische Muskelspiel“? Und warum war das ab 1780 nicht mehr modern? Aber warum hat die Republik noch eine Hofkapelle? Und wie ist das mit den Sängerknaben?
Elisabeth Theresia Hilscher studierte Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien. Seit 1988 ist sie Mitarbeiterin der ÖAW und seit 2012 lehrt sie auch an der Universität Wien. Sie ist in zahlreichen Fachgesellschaften engagiert, vor allem in Hinblick auf Nachwuchsförderung und Wissenschaftsvermittlung/Citizen Science.

HIEROGLYPHEN UND DAS ALPHABET: WIE AUS BILDERN BUCHSTABEN WURDEN
FELIX HÖFLMAYER
Das Alphabet ist eine der weitreichendsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte und hat sich über beinahe die gesamte Welt verbreitet. Diese Entwicklung ist aber nicht aus den antiken Machtzentren hervorgegangen, sondern hat an der Peripherie stattgefunden: Wir verdanken diesen Entwicklungsschritt semitischen Wanderarbeitern, die im frühen zweiten Jahrtausend v. Chr. an ägyptischen Bergbauexpeditionen auf dem Sinai beschäftigt waren. Dieser Vortrag zeichnet die Entwicklung des Alphabets anhand von Beispielen aus dem Vorderen Orient nach.
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Felix Höflmayer hat in Wien Ägyptologie und Klassische Archäologie studiert, anschließend in Amman, Berlin und Chicago geforscht und leitet nun die Forschungsgruppe „Archäologie der Levante“ am Österreichischen Archäologischen Institut (ÖAI) der ÖAW sowie die österreichischen Ausgrabungen am Tel Lachisch in Israel.
WIE PLANT MAN EINE WELTRAUMMISSION?
GÜNTER KARGL
Der Start einer Weltraummission garantiert weltweite Aufmerksamkeit. Auch wenn spektakuläre neue Bilder präsentiert werden, ist die Öffentlichkeit dabei. Nur selten erfährt man jedoch, wie viele Jahre Vorbereitung nötig sind, bis eine Mission auf der Startrampe steht. Welche Schritte vom Missionsvorschlag bis zum Missionsende gemacht werden müssen, erfahren die Schüler:innen in diesem Vortrag mit Beispielen aus aktuellen und zukünftigen Missionen.
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Günter Kargl ist Wissenschaftler und Ingenieur am Institut für Weltraumforschung (IWF) der ÖAW. Sein Forschungsbereich ist die Untersuchung planetarer Oberflächen im Labor. Er war auch an verschiedenen Weltraummissionen wie Cassini-Huygens, Rosetta und InSight beteiligt.
WHEN BIRDS TALK AND COMPUTERS LISTEN - HOW AI HELPS US STUDY ANIMAL COMMUNICATION
ZSÓFIA KATONA
Budgerigars are small parrots with big social lives—and a lot to say to each other. However, making sense of the twitters of such a talkative group is difficult. Modern techniques, such as artificial intelligence, can help us to better understand the complex communication of animal groups. In this talk, we will discuss what AI is and how it can help us to gain a better understanding of how social animals, like budgies, talk to each other.
This talk will only be given in English.
Zsófia Katona studied artificial intelligence and data science at the Vrije Universiteit Amsterdam and at the University of Amsterdam. She currently works at the Acoustics Research Institute of the OeAW on machine learning methods used to study animal communication and behaviour.
HOW TO COPE WITH SOCIO-NATURAL HAZARDS
UGUR ÖZTÜRK
Natural hazards are rarely purely natural in origin. We must consider how our actions can increase both their likelihood and their potential impacts. For example, if a bridge becomes blocked during a flood, the inundated area may extend well beyond our original estimates. It is also essential to understand how to respond during and after such events. Ignoring an evacuation order to protect one’s home from a wildfire can have serious consequences, as there is very little an individual can do to stop a wildfire alone.
This talk will only be given in English.
Ugur Öztürk is Assistant Professor at the University of Vienna's Department of Geography and Regional Research. Previously, he held positions at the University of Potsdam and the German Research Centre for Geosciences (GFZ). His research focuses on natural hazards, particularly landslides, and their interactions with urban environments.
DIE SPRACHE(N) DER TIERE VERSTEHEN – WIE UNS DIE BIOAKUSTIK DABEI HILFT
KATHARINA PRAGER
So wie wir Menschen, kommunizieren auch andere Tiere auf vielfältige Weise miteinander. Doch ohne gemeinsame Sprache ist es für uns eine Herausforderung, zu verstehen, was sie zu sagen haben. Die Bioakustik kann uns dabei helfen, zu entschlüsseln, was Tiere wissen und worüber sie sprechen. In diesem Vortrag besprechen wir, wie man mit moderner Technik und durchdachten Experimenten Tieren Fragen stellen kann.
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Katharina Prager hat an der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) studiert und ist Biologin am Institut für Schallforschung (ISF) der ÖAW. In ihrer gegenwärtigen Forschung befasst sie sich mit akustischer Kommunikation bei Geparden.
RECHNEN MIT ATOMEN, ODER: WIE FUNKTIONIERT EIN QUANTENCOMPUTER?
PHILIPP SCHINDLER
In der Quantenphysik gibt es Sachen, die unmöglich scheinen. Ein Teilchen soll an zwei Orten gleichzeitig sein? Wir arbeiten in Innsbruck daran, solche schrägen Eigenschaften der Quantenphysik nutzbar zu machen: Wir bauen einen Computer aus einzelnen Atomen!
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Philipp Schindler ist Assistenzprofessor an der Universität Innsbruck und seit 2021 Mitglied der Jungen Akademie der ÖAW. Er forscht am Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck an der Realisierung eines Quantencomputers.
DIE WELT DER BÜCHER VOR DEM BUCHDRUCK
MARIA STIEGLECKER
Vor der Erfindung des Buchdruckes wurden Bücher mit der Hand geschrieben, weshalb sie Manuskripte oder Handschriften genannt werden. Welche Texte wurden geschrieben? Welche Bilder sehen wir darin? Wer hat geschrieben? Wem gehörten die Bücher? Um Antworten zu bekommen, muss man Schriften entziffern und Texte identifizieren, Bilder beschreiben und erklären. Und schließlich: Was kann uns das Papier, auf dem sie geschrieben
wurden, mit seinen Wasserzeichen über die Geschichte von Büchern oder Bibliotheken erzählen?
Maria Stieglecker ist stellvertretende Leiterin der Abteilung Schrift- und Buchwesen am Institut für Mittelalterforschung (IMAFO) der ÖAW. Ein Schwerpunkt ihrer Forschungen ist die Analyse von Wasserzeichen in spätmittelalterlichen Papierhandschriften.
DIE ERDE IM WANDEL – AUS SATELLITENPERSPEKTIVE
JOSEF STROBL
Die Erdoberfläche verändert sich laufend: in tages- und jahreszeitlichem Rhythmus, durch direkten und indirekten menschlichen Einfluss und durch spontane Ereignisse. Erdbeobachtung „von oben“ ermöglicht heute eine fortlaufende Messung und Diagnose der Dynamik unseres Planeten. Wie entstehen Daten durch Sensoren auf Satelliten, wie können wir diese visualisieren und interpretieren? Kann ich selbst online auf offen zugängliche Satellitenbeobachtungen zugreifen? Inwiefern betrifft mich moderne Erdbeobachtung auch persönlich?
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Josef Strobl ist Geograf und Universitätsprofessor für Geoinformatik an der Universität Salzburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind räumliche Analyse mit geografischen Informationssystemen und Kommunikation mit digitalen, interaktiven Geomedien.
ASTROBIOLOGIE – DIE SUCHE NACH LEBEN IM WELTRAUM
RUTH-SOPHIE TAUBNER
Sind wir allein im Weltraum? Diese Frage hat sich vermutlich jede:r schon einmal gestellt. Astrobiolog:innen versuchen, einer Antwort auf diese Frage näherzukommen. Dabei müssen Wissenschaftler:innen aus allen möglichen Forschungsgebieten Hand in Hand zusammenarbeiten. Dieser Vortrag soll die verschiedenen Facetten der Astrobiologie aufzeigen und die Schüler:innen auf eine Reise durch unser Sonnensystem und darüber hinaus mitnehmen.
Dieser Vortrag kann auf Deutsch oder Englisch gehalten werden.
Ruth-Sophie Taubner studierte und promovierte in Astronomie an der Universität Wien. Sie forschte in den Bereichen Astrobiologie und Mikrobiologie an der Universität Wien und Biotechnologie an der JKU in Linz. Seit Februar 2022 ist sie Scientific Coordinator am Institut für Weltraumforschung (IWF) der ÖAW in Graz.
KONTAKT
Melanie Engelmayr-Hofmann, MA
aktuariat(at)oeaw.acat
T: +43 1 51581-3630
Österreichische Akademie der Wissenschaften
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www.oeaw.ac.at













