Di, 29.11.2022 16:00

Ein multidisziplinärer Ansatz in der Kulturanalyse

Maximilian Schich, Kunsthistoriker und Experte für kulturelle Datenanalyse an der Universität Tallinn, präsentiert bei einer ACDH-CH Lecture der ÖAW in Kooperation mit der Universität Wien seinen Netzwerkansatz der Kulturforschung.

© CUDAN ERA Chair, Tallinn University
© CUDAN ERA Chair, Tallinn University

Computergestützte Forschungsansätze wie Bildverarbeitung oder maschinelles Lernen haben längst Einzug in die Kunstgeschichte gehalten. Damit aber wird es möglich,  traditionelle Limits der kunsthistorischen Forschung zu überschreiten.

Maximilian Schich, Kunsthistoriker mit Forschungserfahrung in Netzwerkwissenschaften und Computational Social Sciences an der Universität Tallin, wird in Kooperation mit der Universität Wien bei einer Lecture des Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der ÖAW zum Thema „Cultural Analysis as a Multidisciplinary Science“ diese neuen Möglichkeiten und die damit verbundenen Herausforderungen vorstellen. Er wird drei Bereich beleuchten, die Voraussetzung für die Emergenz von Neuem darstellen: vernetzte Interaktion, konzeptuelle Mulitdimensionalität und grundlegende Muster von Zeit. Als Beispiele unterschiedlicher Zeitskalen verweist er auf die kulturelle Migration tausender Jahre, die Kunstgeschichte von Jahrhunderten und den aktuellen NFThype von 150 Tagen im Jahr 2021.

Weitere Informationen und Anmeldung

Informationen

 

Termin:
29. November 2022, 16:45 Uhr

Ort:
Universität Wien
Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 1, Hof 1, Lecture Hall 1
Universitätsring 1
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Anna Woldrich
Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage - ACDH-CH der ÖAW

 

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