Zurück
Kinderuni-Tag an der ÖAWErdbeben, Axolotl & mehr

ÖAW in Kinderhand

Am Kinderuni-Tag eroberten Hunderte Kinder die Akademie. Sie fragten, forschten, staunten - und brachten unendlich viel Neugier und Wissensdurst mit.

20.07.2026
Über 650 Kinder ließen sich am Kinderuni-Tag an der ÖAW nicht zweimal zum Mitmachen bitten.
© ÖAW/Daniel Hinterramskogler

Welche Superkräfte hat das Axolotl? Wieso dachte man lange, dass die Erde furzt? Und weshalb sind Quanten so verrückt? Fragen wie diese lockten am Kinderuni-Tag mehr als 650 Kinder an die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Die 7- bis 12-jährigen konnten bei einem vielfältigen Programm in die Welt der Wissenschaften hineinschnuppern – und erste Erfahrungen als Forscher:innen sammeln.

650 Kinder, tausende Fragen

„Das Wichtigste am Forschen ist das Fragenstellen, verstehen zu wollen, um was es geht und was wie funktioniert“, begrüßte Ulrike Diebold, Vizepräsidentin der ÖAW, die Kinder im prunkvollen Festsaal der Akademie. Und gab ihnen gleich noch einen Tipp für ihren weiteren Besuch an der ÖAW: „Wenn ihr am Ende des Tages noch mehr Fragen habt als in der Früh, habt ihr es richtig gemacht. Denn so ist das in der Wissenschaft: Man kommt mit einer Frage rein und geht mit vielen Fragen raus.“

Und welche Fragen die Forschung derzeit bewegen, erlebten die Kinder gemeinsam mit Wissenschaftler:innen der ÖAW in einem bunten und vielfältigen Programm bestehend aus acht Workshops und zwei großen Vorlesungen. Dabei untersuchten Forschende und Kinder zusammen, welche Vorstellungen alte Kulturen über die Ursachen von Erdbeben hatten, richteten den Blick auf die einzigartigen Selbstheilungskräfte des Schwanzlurch Axolotl, ergründeten wie Quanten und Schwerkraft zusammenpassen, lernten raffinierte Techniken der Beobachtung von Planeten kennen – sowie vieles mehr aus Archäologie, Geschichte, Pflanzenforschung, Schallforschung und Materialforschung.

Die Neugierde der jungen Nachwuchsforscher:innen verebbte dabei nie. Denn wie hatte ÖAW-Vizepräsidentin Diebold in ihrer Begrüßung gesagt: „Forscher:in kann man in jedem Alter sein. Das Wichtigste ist, dass man neugierig ist. Und Fragen stellt.“
 

Impressionen vom Tag der Kinderuni