Lange Nacht der Forschung 2026

24. April 2026, 17:00

Bei der Langen Nacht der Forschung am 24. April 2026 tauchen Sie an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ein in die Wunderwelt der Wissenschaften. Der Besuch ist vollkommen kostenlos. 


24. April 2026, 17:00 bis 23:00
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
Google Maps ↗      |      Interessiert an weiteren Standorten der ÖAW?  Hier erfahren Sie mehr.

"Warum ist Künstliche Intelligenz so schlau und unfähig zugleich?"
Martin Moder

24.4. 18:30 Uhr | Festsaal, Hauptgebäude ÖAW, 1. Stock

Sollte man einen Chatbot fragen, wenn man keinen Arzttermin bekommt? Und warum hat Blödsinn im Internet so leichtes Spiel, während gute Informationen kämpfen müssen? Science Buster Martin Moder führt durch einen amüsanten Wissenschaftsparcours im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und beantwortet ungeniert die Fragen, auf die es keine klaren Antworten gibt.

"Was ist da draußen? Mein Weg ins All"
Suzanna Randall

24.4. 19:30 Uhr | Festsaal, Hauptgebäude ÖAW, 1. Stock

Das Unbekannte hat sie immer schon fasziniert, allem voran das Weltall. Daraus entstand der Wunsch, es als Astrophysikerin von der Erde aus zu erforschen - und als Astronautin dorthin zu fliegen. Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung berichtet Suzanna Randall im Festsaal der ÖAW von ihrem Weg ins All, mit all den damit verbundenen Abenteuern und Herausforderungen.

"Wie sprechen Tiere miteinander?"
Angela Stöger und Andreas Sator

24.4. 17:30 Uhr | Festsaal, Hauptgebäude ÖAW, 1. Stock

Die Zoologin Angela Stöger ist Expertin für die Kommunikation von Säugetieren. Wie »sprechen« Elefanten, Löwen oder Bären miteinander? Das erzählt Stöger in einer Live-Aufnahme des Wissens-Podcast „Erklär mir die Welt“ von Andreas Sator im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

"Wie gefährlich sind Zeitreisen?"
Johannes Preiser-Kapeller im ÖAW-Podcast Hiccup

24.4. 20:45 Uhr | Treffpunkt bei den Stationen des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW: Aula, Hauptgebäude ÖAW, Erdgeschoß

Im ÖAW-Podcast „Hiccup. Per Schluckauf durch die Zeit“ reist Historiker Johannes Preiser-Kapeller live zurück in die Vergangenheit. Er spricht über die Gefahren einer Zeitreise ins Konstantinopel des Mittelalters, was im Gepäck von Zeitreisenden nicht fehlen darf und was die Forschung von Zeitreisen lernen könnte.

Anmeldung erforderlich - Achtung: Leider bereits ausgebucht!

Was ist dein(e) Q? 

24.4. Clubraum, Hauptgebäude ÖAW, Erdgeschoß

Entdecken Sie das „Q. Dein Raum für Wissenschaft“. Ein Ort, der deine Fragen ernst nimmt: aktuelle Forschung trifft auf Alltag – interaktiv, inspirierend, vielseitig. Lerne das Projekt und die Forscher:innen der Betreiber ÖAW, TU Wien und Uni Wien kennen und erfahre, was sie antreibt. Die Türen öffnen 2027 – der Dialog startet jetzt. Werde Teil der Community und gestalte das Q mit!

Warum können Teilchen scheinbar an zwei Orten gleichzeitig sein?

Clubraum, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Die Welt der Quanten ist faszinierend! Das Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der ÖAW zeigt anschauliche Experimente und erklärt wie sich die Bausteine der Natur verhalten. Lernen Sie das Doppelspalt- & das Bell-Experiment kennen und beschäftigen Sie sich mit Wahrscheinlichkeiten. Treten Sie im Münzenspiel gegen die Quantenphysik an, und erfahren Sie mehr über Rätsel & Grenzen der Quantenwelt.

Wie macht man die Bausteine unseres Universums sichtbar?

Clubraum, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Das Marietta-Blau-Institut für Teilchenphysik der ÖAW beschäftigt sich mit der Erforschung der kleinsten Bausteine der Materie und gibt Einblicke in die Arbeitsweise der modernen Teilchenphysik. Erfahren Sie, wie man mikroskopisch kleine Teilchen sichtbar machen kann, wie ein Tischbeschleuniger funktioniert, womit man Wellen in der Raumzeit messen kann, und beobachten Sie Teilchenkollisionen im CMS-Detektor.

Wie bringen Archäolog:innen die Vergangenheit zum Sprechen?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Bei Ausgrabungen finden Archäolog:innen Mauern, zerbrochene Gefäße, Münzen, Knochen und viele weitere Spuren vergangener Kulturen. An der Mitmachstation des Österreichischen Archäologischen Instituts der ÖAW könnt ihr herausfinden, mit welchen Methoden und Technologien diese Funde untersucht werden, um ihre Geheimnisse zu entschlüsseln.

Wie und warum wurde das alte Ägypten ausgegraben?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Viele Museen weltweit besitzen Mumien, Statuen, Papyri und anderes aus dem alten Ägypten. Das meiste davon wurde im 19. und frühen 20. Jhdt. ausgegraben. Doch wie lief so eine Grabung ab? Beim Institut für Kulturwissenschaften der ÖAW lernen Sie die beteiligten westlichen Archäologen und Ägypter kennen, entziffern eine handschriftliche Grabungsunterlage und erfahren etwas über den politischen Kontext.

Was ist noch sichtbar und wie finde ich Unsichtbares aus dem Mittelalter?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Macht auf dem Spielbrett eine Zeitreise ins Wien des Mittelalters! Welche Spuren sind noch sichtbar? Und wie erfahren wir etwas über Menschen, die kaum Spuren hinterlassen haben? Forscher:innen des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW zeigen, wie man Genforschung, Anthropologie, Archäologie & Geschichte kombiniert, um mit Knochen, Grabbeigaben & wenigen Schriftquellen viel über das Frühmittelalter zu erfahren.

Glasmalerei in digitaler Nahsicht - Was funkelt da auf der Brust des Kaisers?

Anton Zeilinger Salon, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Dank digitaler Möglichkeiten können Glasmalereien heute in hochauflösender Nahsicht betrachtet werden, wodurch Details sichtbar werden, die Betrachter:innen von Fenstern in Kirchen & Gebäuden bislang verborgen blieben. Vorgestellt werden 2 Digitalisierungsprojekte von "Corpus Vitrearum – Glasmalereiforschung in Österreich" des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW.

Wie funktionierte eine mittelalterliche Schreibstube?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Forscher:innen des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW widmen sich täglich mittelalterlichen Schriftzeugnissen verschiedenster Art. Wir suchen engagierte Helfer:innen, die uns beim (geheimen) Schreiben, Falten und Besiegeln von Briefen und Urkunden und auch beim Malen von Wappen unterstützen. Wir warten mit gespitzten Federn auf euch!

Seit wann gibt es Eselsohren ... in Büchern vor dem Buchdruck?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Virtuelle Reise durch mittelalterliche Bücher: Entziffern Sie alte Schriften, entdecken Buchmalereien & erfahren von Expert:innen des Institutes für Mittelalterforschung der ÖAW, wie bis zu über 1000 Jahre alte Manuskripte erforscht und digitalisiert werden. Ein Computerspiel vermittelt spielerisch Wissen über verzierte Einbände. Kreative können Initialen oder Fabeltiere nach mittelalterlichen Vorlagen gestalten.

Die Macht in Wort und Form – welche Power haben die Ausdrucksmittel des Kaiserhauses und des Adels der Barockzeit bis heute?

Anton Zeilinger Salon, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Was verrät uns ein barocker Garten über seine Eigentümer:innen? Was lernt man aus einem Briefwechsel einer Kaiserin im 17. Jhdt. über das Verständnis von Politik & Gesellschaft? Untersuchen Sie zusammen mit den Forschenden am Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW und ihrem Kooperationspartner, der Schönbrunn Group, im interaktiven Programm die Ausdrucksmittel der Mächtigen.

Wie erlebten die Wiener:innen die französische Besatzung im Jahr 1809?

Anton Zeilinger Salon, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Bei der interaktiven Station des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW lernt man die Auswirkungen der Napoleonischen Kriege auf die Wiener:innen kennen. Auch die Perspektive der einfachen Soldaten ist Thema. Nach der Eroberung Wiens 1809 blieb die Stadt 6 Monate besetzt. Humanitäre Hilfe für die vielen Kriegsverletzten leisteten sowohl Zivilisten als auch Soldaten.

Bilder der (un)gezähmten Landschaft – Warum zähmte Wien seine Flüsse?

Bibliothek, Collegium, 2. Stock

Wien war in der Vergangenheit oft mit Folgen von Überflutungen konfrontiert - zB starben durch das von einem Eisstoß ausgelöste Hochwasser im März 1830 74 Menschen und 681 Gebäude wurden zerstört. Bei der LNF präsentieren Bibliothek & Archiv der ÖAW Karten, Ansichten und Amtsdruckschriften aus der Sammlung Woldan zu Über­schwemmungen und Fluss­regulierungsmaßnahmen im Österreich des 18. und 19. Jahrhunderts.

Top Secret! Welche Quellen geben Auskunft über politische Verhandlungsprozesse?

Anton Zeilinger Salon, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrats geben als einzigartige Quelle Aufschluss über die politischen Entscheidungen im Zeitraum 1867-1918. Erfahren Sie hier, wie man diese einstmals streng geheimen Texte am Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW ediert, damit sie in Print und digital – mit Suchfunktionen und korrekten Verweisen – für Forschende zugänglich sind.

Wie kann Zeitgeschichte aus historischen Quellen erschlossen werden?

Bibliothek, Collegium, 2. Stock

Die 4 Institute der Plattform zeithistorischer politischer Archive – Karl von Vogelsang Institut, Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, Kreisky Archiv und Haslauer Bibliothek – digitalisieren in einem gemeinsamen Projekt ihre vielfältigen Plakatbestände. Bislang wurden jene der Jahre 1945-1955 zusammen mit weiterführenden Informationen in eine Online-Datenbank aufgenommen. Bei dieser Station erhalten Sie einen Einblick in die Datenbank – ergänzt mit Dokumenten zur Geschichte der Großen Koalition der Nachkriegsjahrzehnte.

Das Phonogrammarchiv in Bewegung: Wie prägt Raum unser Forschen?

Clubraum, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Das Phonogrammarchiv der ÖAW ist seit 127 Jahren ein klingender Raum der Forschung – lokal verankert und global aktiv. Nach 99 Jahren am selben Standort hat das Archiv Ende letzten Jahres neue Räumlichkeiten bezogen: ein Anlass, die Bedeutung des Raums für Forschung am Phonogrammarchiv zu beleuchten. Wie übersiedelt ein Archiv? Wie hängt Institutionsgeschichte mit ihrem Ort zusammen? Und was eröffnet der neue Standort?

Von Freundschaft, Festen und Geschenken. Wovon berichteten osmanische und habsburgische Diplomaten an ihre Höfe?

Anton Zeilinger Salon, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Tauchen Sie ein in die Geschichte: Über Jahrhunderte waren das Osmanische Reich und die Habsburgermonarchie durch eine gemeinsame Grenze verbunden und standen in ständigem Austausch. Davon zeugen heute noch viele Quellen, die sich in den Archiven erhalten haben. Am Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW werden sie gesammelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Wie prägen Bilder „unser“ Wissen über (Arbeits-)Migration, Albanien und den Balkan?

Anton Zeilinger Salon, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Forscher:innen des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW präsentieren die Arbeitsweise mit  Fotoarchiven und thematisieren visuelle Stereotype am Beispiel von Jovan Ritopečki, der das Alltagsleben jugoslawischer Arbeitsmigrant:innen in Österreich dokumentierte, sowie von Kurt Seliger, der im kommunistischen Albanien die traditionelle Lebensweise im Wandel fotografierte.

Wie reiste man im Auftrag des Großen Khans kreuz und quer durch Eurasien?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Europa & Asien: Die beiden Kontinente trennt kein Ozean. Vielmehr verbindet „Eurasien“  eine lange wechselvolle Geschichte. Ihr widmet sich ein großes Forschungsprojekt, genannt „Cluster of Excellence: EurAsian Transformations“ mit Partnern der ÖAW und mehrerer Universitäten. Sie alle laden neugierige und spielfreudige Besucher:innen jeden Alters ein, sich in die Zeit des Großen Khans zu versetzen.

Wie werde ich in einer Nacht historischer Geograph und Chronometer? Welche Energiequellen machten in Byzanz Korn zu Mehl?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Die Historische Geographie enthüllt viele Aspekte des Lebens in Byzanz: Z. B.: Was war nötig, um das tägliche Brot herzustellen? Man brauchte Mühlen - und Mühlen brauchten erneuerbare Energiequellen. Oder: Wie konnte man im Mittelalter die Zeit messen? Die Station des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW gibt Einblick in wirtschaftliche und soziale Aspekte in Byzanz. Und: Wir messen die Zeit mittelalterlich.

Was verraten uns iranische Sprachen und Kulturen über die Vergangenheit und die Gegenwart?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Am Institut für Iranistik der ÖAW werden iranische und iranisch geprägte Sprachen und Kulturen von der Antike bis in die Gegenwart erforscht. Was haben und hatten unterschiedliche Regionen des Irans, Afghanistans, Tadschikistans, Teile des Kaukasus, Zentral- und Südasiens gemeinsam und welche Unterschiede gibt es? Wie veränderten sich diese Regionen und unser Blick auf sie im Laufe der Zeit?

Wovon erzählen uns alte Quellen aus Asien?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Wissenschaftler:innen am Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der ÖAW erforschen religiöse und philosophische Traditionen in Indien, China, Tibet und Japan in Originalsprachen. Lernen Sie hier unterschiedliche Strömungen des Buddhismus, Hinduismus & Shintoismus kennen und erfahren, wie sie die Entwicklung asiatischer Kulturen beeinflussten.

Wie beeinflusst der Klimawandel lokale Architekturtraditionen in Asien und Europa?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Die Station bietet Einblicke in die Forschungen des Instituts für Sozialanthropologie der ÖAW: Sie beschäftigt sich mit dem Einfluss des Klimawandels auf lokale Architekturtraditionen, kulturvergleichend im Himalaya und in den Alpen. Weiters wird kunstbasierte Forschung über die kurdische Transnation und deren multimediale Dokumentation sowie Forschung zu reproduktiver Gerechtigkeit in Südostasien präsentiert. Tibetforschende geben Einblick in Methoden der rituellen Topografie und schreiben auf Wunsch Ihren Namen auf Tibetisch.

Welche Merkmale hat die österreichische ,Fußballsprache‘?

17:30, 19:30, 21:30 Uhr | Anton Zeilinger Salon, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Fußball ist global die beliebteste Sportart, ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Alltagskultur. Sprache und Kommunikation sind dabei von entscheidender Bedeutung, weshalb die Fußballwelt auch sprachwissenschaftlich interessant ist. Das Austrian Centre for Digital Humanities der ÖAW präsentiert hier die österreichische ‚Fußballsprache‘ – erkunden Sie den Wortschatz dieser Sprache und wie er sich verändert.

Wie erforscht man den Wortschatz in Österreich?

Anton Zeilinger Salon, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Das Langzeitprojekt "Sprachdynamik in Österreich" am Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der ÖAW erforscht den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich zwischen Dialekt und Standardsprache. Bei dieser Station erfahren Sie, wie der Wortschatz gesammelt und aufbereitet wurde und wird, und mit welchen Methoden sich die sprachlichen Entwicklungen der letzten 100 Jahre darstellen lassen.

Bevölkerungspyramide & Wanderungsteppich: Wie ändert sich die Bevölkerung?

Johannessaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Entdecken Sie mit Wissenschaftler:innen des Instituts für Demographie der ÖAW, wie und warum sich Bevölkerungen verändern. Wir erstellen eine Bevölkerungspyramide und verfolgen auf dem „Wanderungsteppich“, wohin Menschen ziehen. Wir messen Ihre Handkraft und erklären, wie sie mit dem Altern zusammenhängt. Wir diskutieren über Familienwünsche der Jungen und wirtschaftliche Konflikte der Bevölkerungsalterung.

Wie kann Wien zu einer 15-Minuten Stadt werden?

Bibliothek, Collegium, 2. Stock

Die „15-Minuten Stadt“ ist eines der einflussreichsten Konzepte der Stadtplanung, wenn es um die Bewältigung der großen, urbanen Probleme des 21. Jahrhunderts geht. Nicht alle aber sind davon überzeugt. Erkunden Sie gemeinsam mit dem Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW, was die 15-Minuten Stadt für Wien – und ganz konkret für Ihre persönliche 15-Minuten Stadt –bedeuten würde.

Wer soll den Schaden ersetzen?

Johannessaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Begeben Sie sich in die Rolle der Richter:in und zeigen Sie, dass Sie richtig entscheiden können, wer für Unglücke (zB Autounfälle, Behandlungsfehler) haftet. Lernen Sie etwas über alltägliche Haftungsrisiken & den Beitrag des Instituts für Europäisches Schadenersatzrecht der ÖAW zu Gegenwartsproblemen wie dem verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien, dem Schutz der Umwelt oder nachhaltigen Infrastrukturen.

Um 18:30 sowie um 21:00 Uhr gibt es einen Gruppenwettbewerb zum Thema, bei dem es einen kleinen Preis zu gewinnen gibt.

Digital Reality Check: Kleine Entscheidungen – große Wirkung?

Johannessaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Beim Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der ÖAW setzen Sie sich mit alltäglichen ethischen Dilemmata auseinander. Es geht um Fake News, KI oder moralische Grauzonen im digitalen Raum. Die Teilnehmenden reflektieren in einem Entscheidungsspiel mögliche Konsequenzen ihrer Handlungen. Wir thematisieren die Komplexität der Mediengesellschaft und  Verantwortung in der (digitalen) Kommunikation.

Technik hat Folgen

Johannessaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Durch den Durchbruch der KI werden unsere Daten zu virtuellen Profilen kombiniert, Stimme und Bild gibt es KI-generiert. Die Energiewende sollen wir bewältigen, demokratische Systeme sind weltweit im Wandel. Diskutieren Sie mit den Forscher:innen vom Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW, wie neue Technologien unser Leben verändern und lernen Sie, was das mit Kartenspielen zu tun hat.

Facts statt Fakes: Wie vermittelt ein Wissenschaftsverlag neue Erkenntnisse?

Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß

Der Verlag der ÖAW veröffentlicht topaktuelle Forschung und verbindet über 50 Jahre Erfahrung im akademischen Verlagswesen mit Innovation. Er produziert Bücher, Zeitschriften und CDs, zudem eBooks, eJournals und Datenbanken. Beim Stand des Verlags präsentieren die Mitarbeitenden das Portfolio des Verlags und geben Ihnen einen Einblick in ihre Arbeit. Der Verlag ist Teil einer Rätselralley.

Von den Gipfeln bis in die Täler – Warum machen wir Gebirgsforschung?

Johannessaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Die sensiblen Ökosysteme der Gebirge zeigen uns deutlich den Klimawandel. Hier wirken globale Einflüsse und die natürlichen Gegebenheiten intensiv zusammen. Und sie bedrohen auch unseren Lebensraum. Das Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW erforscht dieses Zusammenspiel und deren Auswirkungen. Lernen Sie hier auch Neues über Gefahren und mögliche Anpassungsmaßnahmen.

Quelle des Wissens - Wie sichern wir Trinkwasser für alle?

Johannessaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Bei dieser Station geht es ums Wasser: Besucher:innen vergleichen den Wasserverbrauch weltweit, fragen, woher Trinkwasser stammt und wie man es mit einfachen Filtern reinigen kann - mit Spielen, Karten und einem echten Sandfilter. Diese Station gestalten Forscher:innen des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA), das bei der LNF Gast an der ÖAW ist, die Österreich bei der IIASA vertritt.

Lighter Than Air: What do you know about Hydrogen

Johannessaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Wissenschaftler:innen des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) sind bei der Langen Nacht der Forschung zu Gast an der ÖAW, die Österreich im IIASA vertritt. Erfahren Sie im Gespräch, was die Forschung an Wasserstoff besonders spannend macht und wie sich das superleichte Gas auf das Klima auswirkt sowie mit Luftschadstoffen interagiert.

Mathematik: Und wofür braucht man das?

Sitzungssaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Große Teleskope oder Diabetes-Monitoring, Ultraschallgeräte oder Computertomografen: All das würde ohne höhere Mathematik nicht funktionieren. – Das klingt zu kompliziert für euch, für Sie? Keine Sorge: Wir Forscher:innen vom RICAM - Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics der ÖAW können es erklären! Besucher:innen jeden Alters entdecken bei uns die nützlichen Seiten der Mathematik.

Für Kinder gibt es bei dieser Station im Rahmen einer Kooperation mit dem Museum der Illusionen in Wien Tickets zu gewinnen.

Wie funktioniert Schall, und was verrät er über Tiere, Sprache und uns?

Sitzungssaal, Hauptgebäude, 1. Stock

Wie funktioniert Schall, wie macht man ein Geräusch sichtbar und wie unterhalten sich eigentlich Elefanten miteinander? Die Antworten auf diese und mehr Fragen finden Sie bei der Mitmachstation des Instituts für Schallforschung der ÖAW. Stellen Sie Ihr Gehör beim Tierstimmenquiz auf die Probe oder beobachten Sie mittels Ultraschall, wie sich Ihre Zunge beim Sprechen bewegt.

Wie bilden Zellen komplexe Strukturen? Im Axolotl, im Gehirn und aus Stammzellen

Seminarraum 1, Collegium, Erdgeschoß

Bei der Station des IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der ÖAW erwartet Sie  eine interaktive Station zur modernen Zell- und Entwicklungsforschung. Entdecken Sie, wie Nervenzellen Informationen verarbeiten, wie Axolotl verlorenes Gewebe regenerieren und wie aus Stammzellen Organoide entstehen. Modelle, 3D-Ansichten und Mitmach-Elemente machen Forschung verständlich und greifbar.

Wie bunt ist der Farbkasten der Pflanzen?

Seminarraum 1, Collegium, Erdgeschoß

Das GMI – Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie der ÖAW zeigt, dass Pflanzen eine große Farbpalette produzieren und nutzen, um mit Blattgrün Energie zu gewinnen, sich mit bunten Pigmenten vor Stress zu schützen oder optische Signale auszusenden. Und wir Menschen verwenden pflanzliche Farbstoffe vielfältig, auch für selbstgemachte Souvenirs an unserem experimentellen Stand.

Wie können wir die KI in der biomedizinischen Forschung bestmöglich nützen?

Seminarraum 2, Collegium, Erdgeschoß

Die Station gibt einen Einblick in die Transformation der biomedizinischen Forschung mittels KI. Wissenschaftler:innen des neuen AITHYRA – Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz in der Biomedizin der ÖAW erklären, welch enormes Potenzial in der KI steckt und wie man es für bessere Heilungschancen schwerer Erkrankungen wie z.B. Krebs einsetzen möchte. 

Molekulare Medizin – Was haben Gene & Zellen mit unserer Gesundheit zu tun?

Seminarraum 2, Collegium, Erdgeschoß

AGTC – die 4 Buchstaben stehen für die Grundbausteine allen Lebens. Sie finden sich in unseren Genen und liefern den Bauplan für unseren Körper. Wenn du wissen möchtest, wie so ein Plan ausschaut, bist du bei uns richtig! Forscher:innen des CeMM – Forschungszentrum für Molekulare Medizin der ÖAW schauen mit dir in die Zelle und erzählen über ihre Detektivarbeit: wie sie herausfinden, warum wir manchmal krank werden.

Auch das leibliche Wohl wird nicht zu kurz kommen: Ein Food-Truck mit italienischen Köstlichkeiten sowie Pinsalino mit seinen Minipizzen am und beim Dr. Ignaz Seipel-Platz 2 werden dafür sorgen, dass bei der Langen Nacht der Forschung nicht nur der Geist, sondern auch der Gaumen gekitzelt wird.

Ihr Familienabend bei der Langen Nacht der Forschung

Campus Akademie der ÖAW in Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2

Von Tierstimmenquiz bis ZungenbewegungenSitzungssaal, 1. Stock
Wasser filtern und Trinkwasser verstehenJohannessaal, 1. Stock
Baby-Axolotl & CoSeminarraum 1, Collegium
Wozu rechnen?Sitzungssaal, 1. Stock
Spuren lesen, Wappen malen & mehrAula, Erdgeschoß