
Schwarze Löcher und geheime Dimensionsportale: Um den Ringbeschleuniger des CERN ranken sich wilde Mythen. Doch was steckt wirklich dahinter? Beim "Pint of Science" bringen zwei Forschende Licht ins Dunkel – und verraten in entspannter Atmosphäre, was es wirklich mit der Dunklen Materie und dem Higgs-Teilchen auf sich hat. "Pint of Science" ist ein internationales Science Festival, bei dem Forscher:innen direkt ins Lokal nebenan kommen und den Gästen von ihrer Arbeit als Wissenschaftler:in erzählen. Heuer findet die Veranstaltung in Wien im Rahmen der FCC Week 2025 statt.
"Vom Urknall zum Heute aus Sicht der Teilchenphysik" ist das Thema, das Josef Pradler - er forscht am Institut für Hochenergiephysik der ÖAW und an der Universität Wien - vorstellt. Er nimmt das Publikum zunächst mit bis an die Anfänge des Universums und erklärt dann, wie die Teilchenphysik Licht ins Dunkel der "Dunklen Materie" bringen kann.
"Kosmische Symmetriebrüche: Higgs, das frühe Universum und das Rätsel unserer Existenz" ist das Thema von Robert Schöfbeck, ebenfalls vom HEPHY. Er geht in seinem Vortrag der Frage nach, warum es überhaupt Materie gibt: Es könnten frühe und winzige kosmische Ungleichgewichte sein, die unsere Existenz erst ermöglichten. Und er wird erklären, welche Rolle dabei ein dramatischer Phasenübergang spielt und wie man diesen kosmischen Moment mit Teilchenbeschleunigern am CERN verstehen lernen könnte.
Informationen
Termine:
20. Mail 2025, 19:00 Uhr
Ort:
Pickwick's
Marc Aurel Straße 10-12
1010 Wien
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Mag. Brigitte de Monte
T: +43 1 51581-2815
Institut für Hochenergiephysik der ÖAW