Zurück
AusstellungFaszination Wissen

Zur Entstehung von Wissen: Technisches Museum Wien startet Dauerausstellung mit ÖAW-Begleitung

Mit der neuen Dauerausstellung „Wissenschaft im Wandel“ zeigt das Technisches Museum Wien, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen und sich stetig weiterentwickeln. Als wissenschaftliche Partnerin bringt die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) aktuelle Forschungsperspektiven in die Ausstellung ein.

23.04.2026
Peter Aufreiter, Generaldirektor des Technischen Museums Wien (li.), mit ÖAW-Präsident Heinz Faßmann bei der Eröffnung der Dauerausstellung.
© APA-Fotoservice

Auf rund 800 Quadratmetern begeben sich Besucher:innen ab 12 Jahren auf eine Reise durch mehr als 400 Jahre Naturwissenschaften. Historische Instrumente und interaktive Stationen machen sichtbar, wie sich Wissen im Laufe der Zeit verändert und unter welchen Bedingungen neue Erkenntnisse entstehen. Dabei wird deutlich: Forschung ist kein geradliniger Prozess, sondern geprägt von Neugier, Zweifel und kontinuierlicher Überprüfung.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Mechanismen wissenschaftlichen Arbeitens. Die Ausstellung zeigt, wie Fragestellungen entstehen, welche Rolle Förderentscheidungen spielen und warum manche Themen im Zentrum der Forschung stehen, während andere weniger Beachtung finden. Interaktive Formate laden dazu ein, diese Prozesse selbst nachzuvollziehen.

Aktuelle Forschung

Ergänzt wird der historische Zugang durch Einblicke in aktuelle Forschung – von frühen Experimenten zur Elektrizität bis hin zu modernen Forschungsumgebungen. Die Beiträge der ÖAW verknüpfen dabei vergangene Entwicklungen mit heutigen wissenschaftlichen Fragestellungen und eröffnen neue Perspektiven auf die Bedeutung von Forschung für die Gesellschaft.

Eröffnet wurde „Wissenschaft im Wandel“ am 22. April 2026 von Peter Aufreiter, Generaldirektor des Technischen Museums Wien, gemeinsam mit ÖAW-Präsident Heinz Faßmann. Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zur Stärkung von Vertrauen in wissenschaftliche Methoden und zur Förderung kritischen Denkens.
 

Impressionen aus der Ausstellung