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Wahrnehmung, Geist und Wirklichkeit in der südasiatischen Philosophie

Das internationale Symposium "What do we perceive? Direct realism, representationalism, idealism and illusionism in South Asian philosophy" erkundet Wahrnehmung, Geist und Wirklichkeit in südasiatischen und tibetisch-buddhistischen Denktraditionen.

Mittwoch 07.10.2026 , Dauer: 3 Tage
Verwittertes Steinrelief eines Elefanten mit erhobenem Rüssel neben einer stehenden menschlichen Figur, eingelassen in eine antike Tempelwand; dekorative Ranken- und Blütenmotive umrahmen die Figuren.
© IKGA

Wie nehmen wir die Welt wahr – unmittelbar oder vermittelt durch Vorstellungen des Geistes? Das internationale Symposium untersucht Debatten der südasiatischen Philosophie und des tibetisch-buddhistischen Denkens über Möglichkeiten und Grenzen der Wahrnehmung. Beleuchtet werden realistische, repräsentationalistische, idealistische und illusionistische Positionen buddhistischer sowie brahmanischer Traditionen wie Mīmāṃsā und Vedānta vom 4. bis 13. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Subjektivität, das Entstehen und Erleben geistiger Vorgänge, Fragen des Handelns und das Problem, ob nur das eigene Bewusstsein gewiss sein kann. Die Veranstaltung würdigt zugleich einen Meilenstein der Philosophiegeschichte: Erstmals ist die vollständige Sanskrit-Edition der Werke des buddhistischen Logikers Dharmakīrti zugänglich. Kurzbeiträge beleuchten die philologischen Entdeckungen sowie ihre historische und philosophische Bedeutung.

Programm

Weitere Informationen zum Symposium

Weitere Informationen zu Dharmakīrtis Werken

 

Informationen

 

Termin: 
7. - 9. Oktober 2026

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Postsparkasse, 4. Stock, Seminarraum 5
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Dr. Thomas Kintaert
T: 43 1 51581-6401
Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der ÖAW

Hinweis
Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.