
Antike Gefäße sind Geschichtenerzähler. Allerdings ist umfangreiches Vorwissen und Übersetzungskunst nötig, um die Geschichten auch richtig zu verstehen. Deshalb widmet sich ein globales Netz aus Expert:innen der Erforschung dieser Gefäße. Dokumentiert werden die Erkenntnisse weltweit nach einheitlichen Kriterien im internationalen Publikationsprojekt „Corpus Vasorum Antiquorum“ (CVA). Das Österreichische Archäologische Institut der ÖAW zeichnet für den österreichischen Beitrag verantwortlich und organisiert alljährlich eine Tagung des österreichischen CVA-Arbeitskreises - heuer zum Thema "Keramik und Kontext: Produktion – Konsum – Rezeption".
Martin Bentz vom Institut für Archäologie und Kulturanthropologie der Universität Bonn, Abt. Klassische Archäologie erörtert in einem öffentlichen Vortrag im Rahmen der CVA-Tagung "Vasen in Olympia. Zur Funktion figürlich bemalter Keramik in griechischen Heiligtümern".
Anmeldung zur CVA-Tagung per Mail bis 11. Jänner 2026 an cva.austria(at)gmail.com
Informationen
Termin:
15. Jänner 2026, 19:00 Uhr: Öffentlicher Abendvortrag
16. Jänner 2026, 10:15 bis 17:45: Tagung
Ort:
Kunsthistorisches Museum Wien
Ebene 2, Bassano-Saal, Vortragsraum
Maria-Theresien-Platz
1010 Wien
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Xenia Milota
T +43 1 52581-3483
Österreichisches Archäologisches Institut der ÖAW