Mi, 17.11.2021 9:00

Turksprachen als Lingua Franca in Zentral-Eurasien

Die neu gegründete Kommission der ÖAW „Committee for the Study of Islam in Central Eurasia” lädt zu einem Symposium, das die verbindende Rolle der Turksprachen unter Muslimischen Gelehrten im Russischen Imperium und mit ihm in Verbindung stehenden Gebieten untersucht.

© Russian State Archive of the Ancient Acts (RGADA)
© Russian State Archive of the Ancient Acts (RGADA), published in N. Samoilovich, Materialy po istorii Uzbekskoi, Tadzhikskoi I Turkmenskoi SSR, chast’ 1 (Leningrad: Izd.-vo Akademii Nauk SSR, 1932)

An der ÖAW wurde eine neue Forschungskommission gegründet, die sich dem Islam in Zentraleurasien widmet. Das „Committee for the Study of Islam in Central Eurasia” fokussiert – beginnend um die Mitte des 16. Jahrhunderts – auf muslimische Gemeinschaften auf dem Gebiet des Russischen Imperiums, der UdSSR und des postsowjetischen Raums.

Als eine ihrer ersten wissenschaftlichen Initiativen lädt das Committee for the Study of Islam in Central Eurasia er der zu einer Konferenz ein, die die Bedeutung der Turksprachen als verbindende Umgangssprache unter muslimischen Gelehrten in dem riesigen Gebiet untersucht.  In „Turkic: Probing the Frontiers of a Lingua Franca wird untersucht, inwiefern Turksprachen – ähnlich wie Latein im Westen – diese Funktion erfüllten.

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Informationen

 

Termin:
17. bis 18. November 2021

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Sitzungsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Sabrina Radax
T: +43 (1) 51581-1283
Aktuariat: Administration Gelehrtengesellschaft / Sekretariat

 

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