Fr, 24.09.2021 9:00

Spätbyzantinische Dichtkunst

Ein Workshop am Institut für Mittelalterforschung beleuchtet die Themen Kult, Verehrung und Ästhetik in der Dichtung des späten Byzanz, beginnend mit der Eroberung Konstantinopels während des vierten Kreuzzuges bis zum Ende des Reiches durch die osmanische Eroberung.

© Österreichische Nationalbibliothek, Cod. Vind. theol. gr. 78, f. 358v
© Österreichische Nationalbibliothek, Cod. Vind. theol. gr. 78, f. 358v

Gedichte zu verfassen, zu lesen und zu hören, war während der gesamten über 1000-jährigen Geschichte des Byzantinischen Reiches ein wichtiger Teil des kulturellen Ausdrucks, so auch in der späten Phase ab der Eroberung Konstantinopels während des vierten Kreuzzuges bis zum Ende des Reichs 1453. Die Gedichte dieser Zeit spiegeln die fragmentierten politischen und sozialen Verhältnissen wider. In einer Zeit, in der es zunehmend schwieriger wurde, sich als Byzantiner zu fühlen, kam der Produktion und Rezeption von Gedichten eine identitätsbildende Funktion zu.

Das Institut für Mittelalterforschung lädt nun im Rahmen des FWF-Projekts „Late Byzantine Poetry from the Fourth Crusade until the End of the Empire” zu einem Workshop ein, der die Vielfalt der Ausdrucksformen in den Blick nimmt. Zum Thema „Sing to the Lord a New Song! Cult, Devotion, and Aestetics in Late Byzantine Poetry (13th to 15th Centuries)” stellen Mittelalterforscher/innen aus Wien, Padua, Münster, Kreta, Zypern, Oxford, und Pensylvania ihre Forschungsarbeiten vor.

Einladung

Anmeldung erforderlich bei maria-lucia.goiana(at)univie.ac.at

 

Informationen

 

Termin:
24. September 2021, 9:00 bis 18:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Mittelalterforschung
Hollandstraße 11-13, 4. Stock
1020 Wien

und/oder online via ZOOM

Kontakt:
Dr. Krystina Kubina
T: +43 1 51581-3449
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW

 

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