Zurück
07.10.2020

Selbstbestimmung als Utopie?

Anlässlich 50 Jahre Universität Klagenfurt laden die Universität und die ÖAW ein zur vergleichenden Analyse der Volksabstimmungen nach dem Ende des Ersten Weltriegs. Diese sollten den Weg zur Selbstbestimmung von Völkern ebnen. Ein Symposium, ein öffentlicher Vortrag sowie eine Podiumsdiskussion nehmen die unterschiedlichen Gegebenheiten und Wirkungen in fünf europäischen Regionen in den Blick.

© By unattributed – Bonham‘s, Public Domain
© By unattributed – Bonham‘s, Public Domain

Schleswig, Ostpreußen, Oberschlesien, Burgenland und Kärnten: Hier wurden nach dem Ende des Ersten Weltkriegs Volksabstimmungen – mit dem Ziel, der Selbstbestimmung von Völkern näher zu kommen – abgehalten.

Anlässlich des 50. Geburtstags der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt nimmt ein internationales Symposium das Streben nach ethnisch motivierter Selbstbestimmung in den Blick. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe von ÖAW und Universität Klagenfurt mit dem Titel „Utopia! Ist die Welt aus den Fugen? Beiträge zur Kunst der Aufklärung“ stehen diesmal „Selbstbestimmung als Utopie? Volksabstimmungen 1920 im europäischen Vergleich“ zur Diskussion. Im Anschluss an den wissenschaftlichen Part folgen ein öffentlicher Vortrag von Jörn Leonhard (Universität Freiburg i.Br.) zum Thema „Der überforderte Frieden: Selbstbestimmung zwischen Erwartung und Erfahrung nach 1918“ und eine Podiumsdiskussion.

Weitere Informationen

Anmeldung erbeten: birgit-maria.moser@aau.at

Informationen

 

Termin:
7. Oktober 2020
Symposium: 9:00 bis 17:00 Uhr
Öffentlicher Vortrag und Podiumsdiskussion: 18:30 Uhr

Ort:
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Hörsaal 1 & Oman-Saal
Universitätsstraße 65-67
9020 Klagenfurt

Kontakt:
Mag. Birgit Moser
T: +43 463 2700 9203
Büro des Rektorats der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt