Der politische Zerfall des Römischen Reichs erschwerte es, Beziehungen in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht über neue politische Einheiten hinweg aufrecht zu erhalten. Zwischen 300 und 800 nach Chr. ist die Situation rund um das Mittelmeer von kleineren, aber keineswegs starren, Netzwerken gekennzeichnet. Inwieweit sich diese zusammen mit den alten, überregionalen Verbindungen zu neuen Mustern politischer, kultureller und sozialer Netze entwickelt haben, ist Gegenstand des aktuellen Forschungsdiskurses.
Die Abteilung Byzanzforschung des ÖAW-Instituts für Mittelalterforschung führt diesen Diskurs mit internationalen Fachkolleg/innen im Rahmen des Workshops: „Linking the Mediterranean: Regional and Trans-Regional Interactions in Times of Fragmentation (300 -800 CE)“. Der Workshop und die ihm zugrunde liegenden Forschungsarbeiten von David Natal werden durch ein Marie Curie-Stipendium des ERC gefördert.
Informationen
Termin:
11. bis 13. Dezember 2014
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Institut für Mittelalterforschung, Abteilung Byzanzforschung
Wohllebengasse 12-14
1040, Wien
Kontakt:
Dr. David Natal
Institut für Mittelalterforschung, Abteilung Byzanzforschung
T +43 1 51581 3446 oder 3447
david.natal(at)oeaw.ac.at