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Kollisionskurs im Orbit: Wer trägt Verantwortung für Weltraumschrott?

Satelliten sind unverzichtbar, doch der Orbit wird zunehmend zum Risikoraum. Der ÖAW-IIASA-Vortrag beleuchtet, wer Verantwortung für Weltraumschrott trägt und wie nachhaltige Regeln für das All entstehen können.

Freitag 13.11.2026 06:11 Uhr
 Visualisierung der Erde im Zentrum, umgeben von einer dichten Wolke aus Satelliten, Raketenresten und Weltraumschrott in verschiedenen Umlaufbahnen.
© ESA

Navigation, Wettervorhersagen und Kartenzahlungen sind auf Satelliten angewiesen. Gleichzeitig umkreisen ausgediente Raketenstufen und Millionen Trümmerteile die Erde. Sie erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 28.000 Stundenkilometern, sodass bereits kleinste Teile Satelliten beschädigen können. Nina Klimburg-Witjes, Associate Professor für Science and Technology Studies an der Universität Wien, beleuchtet diese wachsende Krise im Orbit. Sie ist Leiterin mehrerer europäisch geförderter Forschungsprojekte. Auf Grundlage sozialwissenschaftlicher Forschung zeigt sie, wie Staaten, Unternehmen und Gesellschaft Interessen, Regeln und Nachhaltigkeit im Weltraum aushandeln. Neue, rasch wachsende Satellitennetze privater Unternehmen verändern die Situation zusätzlich. Der Vortrag macht deutlich: Weltraumschrott betrifft nicht allein die Raumfahrt, sondern hat auch Folgen für Umwelt und Gesellschaft auf der Erde.

Der Vortrag wird vom Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) gemeinsam mit dem Österreichischen IIASA-Rat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) veranstaltet.

Programm

Anmeldung

Informationen

 

Termin: 
13. November 2026, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt: 
DI Dr. Viktor Bruckman
T: +43 1 51581-3200
Österreichischer IIASA-Rat bei der ÖAW