Im 13. Jahrhundert regierten im westlichen Eurasien (halb-)nomadische Dynastien turk-mongolischen Ursprungs. Mit ihnen kamen Künstler, Gelehrte und religiöse Führer, die auch die persisch geprägte Welt inspirierten. Unter ihrer Herrschaft entwickelte sich die Produktion persischer Handschriften zur Hochblüte, was die Zirkulation von Literatur wie auch von naturwissenschaftlichem und historischem Wissen beflügelte.
Ein Workshop am Institut für Iranistik der ÖAW zum Thema „Beyond Printed Sources: Manuscript Evidence for the History of Nomadic Rule in Medieval Persianate World“ widmet sich den Handschriften dieser Zeit im Hinblick auf Text und materielle Ausgestaltung. Gerade diese Kombination der Erschließung werde kulturelle, politische und soziale Veränderungen der persisch geprägten Welt vom Beginn der mongolischen Eroberung bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts offenlegen, erwarten die Forscher/innen.
Informationen
Termin:
10. bis 11. Juli 2018
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Iranistik, Seminarraum
Hollandstraße 11–13, 1. Stock
1020 Wien
Kontakt:
Bettina Hofleitner
T: +43 1 51581-6500
Institut für Iranistik (IFI) der ÖAW
Wissenschaftlicher Kontakt:
Dr. Bruno De Nicola
T: +43 1 51581-6503