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Gravitationswellen und die Schnittstellen zwischen Skalen und Disziplinen

Gianluca Inguglia vom Marietta-Blau-Institut für Teilchenphysik der ÖAW gibt bei einem Vortrag am Atominstitut der TU einen Überblick über die aktuelle Gravitationswellenforschung.

Freitag 20.03.2026 09:03 Uhr
© ISAPP 2025/ESI

Seit der ersten experimentellen Detektion von Gravitationswellen im Jahr 2015 haben Beobachtungen auf diesem Gebiet unser Verständnis des Universums grundlegend verändert. Im Vortrag "Gravitational Waves: An Interface Across Scales and Disciplines" gibt Gianluca Inguglia vom Marietta-Blau-Institut für Teilchenphysik der ÖAW,  einen persönlichen Überblick über die Gravitationswellenforschung und verweist auf die Schnittstellen zu Astrophysik und Kosmologie bis hin zu Teilchenphysik und künstlicher Intelligenz.

Der Physiker wird den aktuellen Stand und die Aussichten von Detektoren wie LIGO–Virgo–KAGRA und dem Einstein-Teleskop beleuchten und diskutieren, wie deren Beobachtungen tiefere Einblicke in die Populationen von Schwarzen Löchern, Neutronensternverschmelzungen und die Frühgeschichte des Universums ermöglichen werden. Abschließend wird Gianluca Inguglia auf die zunehmend zentrale Rolle der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens in der Gravitationswellenwissenschaft eingehen, die von der Verwaltung riesiger Datenströme bis hin zur Verbesserung der Signalerfassung und der Extraktion physikalischer Parameter reicht.

Informationen

 

Termin:
20. März 2026, 9:00 Uhr

Ort:
TU Wien, Atominstitut, Helmut Rauch Lecture Hall
Stadionallee 2
1020 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Mag. Brigitte de Monte
Tel: +43 1 51581-2815
Marietta-Blau-Institut für Teilchenphysik der ÖAW