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Fokus Iran – gestärkt aus dem Konflikt?

Im öffentlichen Teil der Sitzung der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW nehmen die Sinologin Susanne Weigelin-Schwiedrzik, der Osteuropahistoriker Wolfgang Mueller und die beiden Iranisten Florian Schwarz und Walter Posch den Iran im internationalen Kontext in den Blick.

Donnerstag 18.06.2026 06:06 Uhr
© CIA, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Meerenge zwischen Persischem Golf und dem Golf von Oman ist zu einem Nadelöhr der globalen Verflechtungen geworden. Mit der Kontrolle dieses Nadelöhrs durch den Iran scheint das Regime im dem Konflikt mit den USA und Israel an Stärke gewonnen zu haben.

Im Rahmen der Sitzung der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW beleuchten drei Mitglieder der ÖAW, Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Wolfgang Mueller  und Florian Schwarz sowie Walter Posch, die Situation im Iran sowie die komplexe Dynamik rund um die Straße von Hormus. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Perspektiven dreier zentraler Akteure: China, Russland und der Iran. Diese Staaten spielen nicht nur eine entscheidende Rolle in der Region, sondern verfolgen auch jeweils eigene strategische Interessen, die sowohl miteinander konkurrieren als auch in bestimmten Bereichen kooperieren können. 

Susanne Weigelin-Schwiedrzik, ist Professorin für Sinologie an der Universität Wien mit einem Fokus auf Zeitgeschichte und Vergleichende Politikwissenschaft. Wolfgang Mueller ist Professor für Russische Geschichte an der Universität Wien. Seine Forschungsinteressen sind die Geschichte Russlands und der Sowjetunion, Osteuropas, Österreichs und der Ost-West-Beziehungen. Weiters forscht er zu Politischem Denken und Neutralität. Florian Schwarz ist Direktor des Instituts für Iranistik der ÖAW und Honorarprofessor am Institut für Orientalistik der Universität Wien. Er forscht zur Geschichte des Irans und Mittelasiens in islamischer Zeit, in seinem Fokus stehen Manuskriptkulturen, historische Geografie und materielle Kultur. Walter Posch ist ausgebildeter Iranist und Nahost Experte am Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK) der Landesverteidigungsakademie des Österreichischen Bundesheers. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen bewaffnete Organisationen und Armeen im Nahen Osten, insbesondere die PKK und andere linksradikale türkische Organisationen, sowie schiitische Milizen im Irak und in Syrien. Daneben betreibt er auch historische Forschungsprojekte zum Nahen Osten.

Einladung

Anmeldung für die Teilnahme vor Ort (Mitglieder der ÖAW ausgenommen)

Teilnahme via Zoom

 

 

 

Informationen

 

Termin:

18. Juni 2026, voraussichtlich um 18:00 Uhr (kann sich etwas verzögern)

Ort: 
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Sitzungssaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Teilnahme via Zoom

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Natalie Kapfer-Rupp, BA
T: +43 1 51581-3633
Aktuariat: Administration Gelehrtengesellschaft