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Der "decolonial turn" und die Perspektive des globalen Südens

Rosa Cordillera Castillo, Anthropologin und Kuratorin, beleuchtet bei einer ISA International Guest Lecture die Möglichkeiten einer Neugestaltung der Wissensproduktion in der Medienanthropologie, die von Stärken und Schwächen eines dekolonialen Forschungsansatzes geprägt ist.

Donnerstag 24.04.2025 04:04 Uhr
© Haus der Kulturen der Welt / Alexander Steffens

In den letzten Jahren hat der globale Norden verstärkte Forderungen nach einer Dekolonialisierung der Anthropologie und einer umfassenderen Neugestaltung der Wissensproduktion erlebt. Doch was bedeutet dieser "decolonial turn" in der Praxis der Medienanthropologie und wie wird dieser Forschungszugang im Norden von den Kolleg:innen im globalen Süden bewertet?

Rosa Cordillera A. Castillo beleuchtet das Spannungsfeld bei der ISA International Guest Lecture "The im/possibility of decolonizing media anthropology: Reflections from a Southern positionality and praxis" am Institut für Sozialanthropologie der ÖAW.  Rosa Cordillera Castillo stellt sich den Fragen auf der Grundlage ihrer Erfahrungen als Anthropologin und Kuratorin aus dem Süden, die in Deutschland lebt. Sie bringt dabei sowohl ihre Forschungserfahrung zur ethischen und politischen Ontologie von Fotografien von Gewalt und Widerstand ein als auch ihre Beteiligung am Affect and Colonialism Web Lab.

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Informationen

 

Termin:
24. April 2025, 16:00 Uhr

Ort: 
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Besprechungsraum 4
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Marieke Brandt
Institut für Sozialanthropologie der ÖAW