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Das Heiligtum des Zeus in Limyra und seine Beziehung zu Athen

Der Archäologe Martin Seyer stellt bei einem hybriden Vortrag einen bedeutenden Fund der Grabungskampagne 2025 in Limyra vor.

Mittwoch 18.03.2026 05:03 Uhr
© ÖAW-ÖAI

Während der Kampagne 2025 wurde in Limyra in Lykien ein außerstädtischer Kultbezirk aus der klassischen Periode identifiziert. Eine fragmentarisch erhaltene Altarinschrift nennt nicht nur Zeus als Empfänger der Weihung, sondern auch Perikles, der Lykien um 380–360 v. Chr. als Dynast regierte, als Stifter. Erste Untersuchungen der Anlage legen bereits nahe, dass Perikles konsequent das von seinem Grab auf der Akropolis von Limyra bekannte Architekturprogramm verfolgte und dabei deutliche Bezüge zu Bauwerken auf der Athener Akropolis erkennen lässt, insbesondere zum Erechtheion.

Grabungsleiter Martin Seyer stellt bei einem hybriden Vortrag zum Thema "The sanctuary of Zeus in Limyra and its relationship to Athens" die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse dieser bedeutenden Tempelentdeckung in Limyra vor.

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Informationen

 

Termin:
18. März 2026, 17:00 Uhr (CET) /18:00 Uhr (EET)

Ort:
Österreichisches Archäologisches Institut - Außenstelle Athens
Leoforos Alexandras 26
10683 Athen

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Efthymios Kakavogiannis
Xenia Milota 
T +43 1 52581-3483 
Österreichisches Archäologisches Institut der ÖAW