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Algorithmen in der Verwaltung: Was bedeutet das für die Demokratie?

Algorithmen beeinflussen Entscheidungen über Leistungen, Steuern oder Migration. Der Workshop zeigt, wie Mensch und Technik Verwaltung prägen und was das für Demokratie, Verantwortung und Kontrolle bedeutet.

Mittwoch 04.11.2026 , Dauer: 2 Tage
Personen besprechen Unterlagen und Diagramme an einem Tisch; darüber symbolisiert eine digitale Grafik die Zusammenarbeit von menschlicher und künstlicher Intelligenz.
© InfiniteFlow/Adobe Stock (generiert mit KI)

Algorithmen wirken zunehmend an behördlichen Entscheidungen mit, etwa bei Arbeitslosenleistungen, Steuerprüfungen, Kinderschutz, Migration und Gesundheit. Doch wer trägt letztlich Verantwortung? Der zweitägige Workshop „Algorithms in Public Administration. Implications for Democracy“ der Kommission Demokratie in digitalen Gesellschaften der ÖAW beleuchtet, wie Menschen und algorithmische Systeme Entscheidungen gemeinsam beeinflussen. Erfahrungsberichte aus Finnland, Österreich und den Niederlanden machen Verwaltungsabläufe nachvollziehbar. In einer interaktiven Einheit analysieren die Teilnehmenden konkrete Fälle aus der öffentlichen Verwaltung mithilfe eines Kartensets. Dabei treten oft unsichtbare menschliche Arbeit, Wertkonflikte sowie Fragen nach Ermessensspielraum und Rechenschaftspflicht hervor. Ein öffentliches Democracy Lab widmet sich niederländischen Ansätzen für verantwortungsvolle KI. Es stellt Beratungsgremien, Folgenabschätzungen, Prüfungen und Weiterbildung vor. Zum Abschluss können Fragen an niederländische Fachleute gestellt werden.

Programm

weitere Informationen

Anmeldung bis 28. Oktober möglich.

Informationen

 

Termin: 
4.-5. November 2026

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Seminarraum 1
Bäckerstraße 13
1010 Wien

Kontakt:
Regina Barth
T: +43 (1) 51581 3650
Aktuariat: Administration Gelehrtengesellschaft

Hinweis
Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.