
Im Band "Postcolonial African Migration to the West" argumentiert der Autor Belachew Gebrewold, dass die postkoloniale Migration in den Westen auch aus einem mimetischen Sehnsucht nach Existenz entspringt: dem Streben nach Anerkennung durch die Nachahmung des Westens gegen den langen Schatten der Sklaverei, des Kolonialismus und der anhaltenden Dominanz. Der Autor diskutiert, wie Wunsch, Anerkennung und historisches Erbe die heutigen Entscheidungen beeinflussen, und überlegt, was dies für Politik, Kultur und Zugehörigkeit bedeutet.
Das Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW und die Themenplattform Migration und Diversität der ÖAW laden zur hybriden Präsentation des Bandes und einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Expert:innen ein. Nach einer Einführung durch den Autor Belachew Gebrewold, MCI Innsbruck, im Gespräch mit Rainer Bauböck, EUI Florenz, diskutieren Miriam Mona Mukalazi vom Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) und Mathias Czaika, von der Universität für Weiterbildung Krems, am Podium mit dem Autor. Es moderiert die Co-Leiterin der Themenplattform Wiebke Sievers vom Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW.
Informationen
Termin:
20. Jänner 2026, 17:00 bis 20:00 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Collegium
Bäckerstraße 13
1010 Wien
und via Livestream
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Barbara Biziak
T: +43 1 51581-3520
Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW