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Was nach der Befreiung kam

Die Befreiung aus den Konzentrationslagern und das Schicksal der Überlebenden stehen im Zentrum des 7. Dialogforums der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und einer Wanderausstellung

21.09.2015
Gedenkstätte KZ Mauthausen. Bild: Wikimedia/CC

Die Befreiung von Mauthausen am 5. Mai 1945 rettete die Gefangenen des Konzentrationslagers aus der schrecklichsten aller Welten. Doch was geschah mit den Überlebenden im Moment der Befreiung und nach ihrer Rettung? Durch die Nazis aus ihrer Lebenswelt gerissen, hatten viele keinen Ort, an den Sie zurückkehren konnten. Und wie gingen die Überlebenden mit den tiefen seelischen Wunden, die ihnen der Holocaust zugefügt hatte, um? Wie versuchten sich Millionen Menschen eine neue Zukunft aufzubauen?

Das 7. Dialogforum der KZ-Gedenkstätte Mauthausen unter dem Titel „Die Befreiung: Zwischen historischem Moment und unabschließbarem Prozess“, mitorganisiert vom European Observatory on Memories, und die Wanderausstellung „Wohin sollten wir nach der Befreiung? Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945“ rücken die Rettung aus dem Konzentrationslager und das Schicksal der Befreiten in den Fokus. Die beiden Historikerinnen Heidemarie Uhl und Liljana Radonić vom ÖAW-Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte bringen dabei ihre Expertise insbesondere zum 8. Mai, dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkrieges, ein.

Weitere Informationen

 

Termin:
21. bis 22. September 2015 (Dialogforum)
21. September bis Ende

Ort:
Mauthausen Memorial, Visitor Centre
Erinnerungsstraße 1
4310 Mauthausen

Kontakt:
Christopher Posch
BM.I - IV/7
Mauthausen Memorial
Tel: +43 1 53126-2782