Wahrnehmung, Geist und Wirklichkeit in der südasiatischen Philosophie

Wie nehmen wir die Welt wahr – unmittelbar oder vermittelt durch Vorstellungen des Geistes? Das internationale Symposium untersucht Debatten der südasiatischen Philosophie und des tibetisch-buddhistischen Denkens über Möglichkeiten und Grenzen der Wahrnehmung. Beleuchtet werden realistische, repräsentationalistische, idealistische und illusionistische Positionen buddhistischer sowie brahmanischer Traditionen wie Mīmāṃsā und Vedānta vom 4. bis 13. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Subjektivität, das Entstehen und Erleben geistiger Vorgänge, Fragen des Handelns und das Problem, ob nur das eigene Bewusstsein gewiss sein kann. Die Veranstaltung würdigt zugleich einen Meilenstein der Philosophiegeschichte: Erstmals liegen sämtliche Werke des buddhistischen Logikers Dharmakīrti in ihrer Sanskrit-Originalfassung vor. Kurzbeiträge beleuchten die philologischen Entdeckungen sowie ihre historische und philosophische Bedeutung.
Weitere Informationen zum Symposium
Informationen
Termin:
7. - 9. Oktober 2026
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Postsparkasse, 4. Stock, Seminarraum 5
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien
Kontakt:
Mag. Alexandra Wedekind
T: +43 1 51581-6400
Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der ÖAW
Hinweis
Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.