Taganrog, ein frühgriechischer Handelsstützpunkt an der Mündung des Don
22.03.2016
In der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts v. Chr. erreichte ein wachsendes Netz aus Stadtstaaten, die sogenannte "große griechische Kolonisation", den nordöstlichen Schwarzmeerraum. Diese Kolonisationsbewegung - vor dem Hintergrund der kulturgeographischen und kulturgeschichtlichen Entwicklung des Dondeltas in der frühen Eisenzeit - ist eines der Forschungsthemen Ortwin Dallys, Leitender Direktor der Abteilung Rom des Deutschen Archäologischen Instituts.
Der Klassische Archäologe kommt auf Einladung des ÖAW-Instituts für Kulturgeschichte der Antike nach Wien. Er wird in einem Vortrag zum Thema "Die Frühphase der sog. großen griechischen Kolonisation im nordöstlichen Schwarzmeerraum" - ausgehend von den Ergebnissen deutsch-russischer Grabungen des Deutschen Archäologischen Instituts, des Instituts für Archäologie der russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau sowie der Don-Archäologischen Gesellschaft Rostov am Don - über die Bedeutung des frühgriechischen Handelsstützpunkts von Taganrog an der Mündung des Don in das Asovsche Meer sprechen.
Termin:
22. März 2016, 18:00 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien
Kontakt:
Ida Muharemovic , B.A.
Tel: +43 1 51581-3483
Institut für Kulturgeschichte der Antike der ÖAW - IKAnt