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TA13 – Sicherheit als Technik

Bei der TA13 am 3. Juni stehen die Themen Sichere Stadt, Wertekonflikte oder Risikomanagement auf dem Programm.

27.05.2013

Die Keynotes halten Cyberwar-Experte Sandro Gaycken und Robotikforscherin Jutta Weber.


Programm-Überblick

In drei Parallelsessions werden u.a. folgende Themenbereiche diskutiert: Welche Rolle spielen Gerechtigkeit und Wertekonflikte im Zusammenhang mit Sicherheitstechnologien? Wie kann die Entwicklung einer Gesellschaft durch verschiedene theoretische Ansätze zu Sicherheit beeinflusst werden? Welche Art Risikomanagement ist adäquat? Ist die „Sichere Stadt“ wirklich sicher?

Spezialsession zu Nanosicherheit: In der von Julia Haslinger und André Gazsó (ITA) moderierten Diskussionsrunde werden WissenschafterInnen und BehördenvertreterInnen aktuelle Trends der Regulierung von Nanomaterialien diskutieren. An der Diskussion werden u.a. Astrid Epp vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung, Alexander Pogany (BMVIT) und Robert Piringer (AUVA) teilnehmen. Astrid Epp ist auch bei der NanoTrust-Tagung des ITA am 4. Juni zu Gast.

In der Session zur EU-Sicherheitsforschung, moderiert von Johann ?as (ITA), geht es um das Verhältnis von Überwachung und Grundrechten. Die vorgestellten Projekte beschäftigen sich mit ethischen und sozialen Folgewirkungen von Sicherheits- und Überwachungstechnologien. Zentrale Fragen wie „Welche und wie viel Sicherheit braucht die Gesellschaft?“ oder „Welche Eingriffe in die Privatsphäre sind akzeptabel?“ werden dabei aus der Sicht von ExpertInnen und von BürgerInnen beleuchtet.

Keynotes von Sandro Gaycken und Jutta Weber

Der Technik- und Gesellschaftsforscher Sandro Gaycken wird in seiner Keynote „Die beste aller Welten – Zur Genesis technischer Sicherheitsstrategien" über die Differenzen unterschiedlicher Strategien, ihre Mängel und die dahinter wirksamen Ideologien berichten.

Die Technikphilosophin Jutta Weber rückt in ihrer Keynote „Techno-Security: Kriegsführung, Wissensproduktion und Spektakel“ militärische Hightech-Strategien und die mediale Inszenierung durch die Politik in den Blickpunkt. 

Die vom ITA organisierte 13. Österreichische Konferenz zu Technikfolgenabschätzung findet am 3. Juni 2013 im Hauptgebäude der Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt.

Konferenz-Website:www.oeaw.ac.at/ita/ta13


Rückfragen an:
Sabine Stemberger und Denise Riedlinger
Institut für Technikfolgen-Abschätzung
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Strohgasse 45, 1030 Wien

T +43 1 51581-6586 und 51581-6577
presse(at)oeaw.ac.at