03.11.2021

Soja im Anthropozän

Die Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien der ÖAW lädt ein, die ambivalente Rolle von Soja im globalen Maßstab zu diskutieren. Soja hat sich im Lauf von 150 Jahren zu einem weltweit begehrten Rohstoff entwickelt – mit unübersehbaren Nebenwirkungen in Natur und Gesellschaft.

© Dusan Kostic – stock.adobe.com
© Dusan Kostic – stock.adobe.com

Wir leben in einer Welt von Soja. Die meisten von uns konsumieren die Bohne – entweder direkt oder verfüttert. Soja und Sojaprodukte sind zum wichtigsten landwirtschaftlichen Rohstoff geworden, der weltumspannend gehandelt wird. Produktion, Handel und Konsum ziehen mittlerweile deutliche Spuren in der menschengemachten Natur des Anthropozän.

Die Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien der ÖAW lädt ein, die ambivalente Rolle von Soja im globalen Maßstab zu diskutieren. Beim Kerner von Marilaun Symposium „Soy in the Anthropocene“ geht es um sozio-ökonomische Aspekte ebenso wie um Politik und internationale Beziehungen, um Züchtung und Agrotechnologie und – last but not least – um die Möglichkeiten der nachhaltigeren Entwicklung des globalen „web of soy“. Zum Abschluss des Symposiums diskutieren nach einem Input von Franziskus Forster von UniNEtZ, der Nachhaltigkeitsinitiative der österreichischen Universitäten, Ursula Bittner (Greenpeace), Matthias Krön (Donau Soja), Magadalena Puchberger (Volkskundemuseum), Monika Stangl (BM Landwirtschaft, Regionen und Tourismus) und Johann Vollmann (Universität für Bodenkultur).

Einladung und Programm

Anmeldung verpflichtend

live-stream

 

Informationen

 

Termin:
3. November 2021, 9:00 bis 19:30 Uhr

Ort:
Universität Wien, Großer Festsaal
Universitätsring 1
1010 Wien

und via live-stream

Kontaktpersonen:
Karin Windsteig, DI Dr. Viktor Bruckman
T: +43 1 51581-3210, -3200
Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien der ÖAW

 

 

 

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