Alexander Bogner vom Institut für Technikfolgenabschätzung der ÖAW ist einer der drei Preisträger der „ÖAW-Preisfrage: Antworten auf…
Samen, Scherben und Knochenfragmente

Südosteuropa nimmt eine besondere Stellung bei der Ausbreitung der Landwirtschaft in Europa ein. Im Inneren des Balkans waren die ersten Bauern erstmals mit einer Umwelt konfrontiert, die sich grundsätzlich von der mediterranen Heimat ihrer Nutzpflanzen und -Tiere unterschied. Neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Isotopenforschung und molekularen Bioarchäologie ermöglichen einen völlig neuen Blick auf die biologische Dimension der frühesten Landwirtschaft: erstmals kann man die Wachstumsbedingungen von Pflanzen rekonstruieren und die Ernährung, Reproduktion, Mobilität, genetische Herkunft und genetisch bedingte Eigenschaften von Tieren und Menschen im Detail erfassen.
Maria Ivanova-Bieg von der Universität Wien wird in ihrem Vortrag „Seeds, sherds and broken bones: Neue bioarchäologische Forschungen zu den Anfängen der Landwirtschaft in Südosteuropa“, gemeinsam veranstaltet vom Österreichischen Archäologischen Institut der ÖAW und der Bioarchäologischen Gesellschaft, einen Überblick über Forschungen zum Frühneolithikum in Südosteuropa geben und neueste Ergebnisse der Isotopen- und Lipidanalysen aus Slatina-Sofia vorstellen.
Meeting ID: 977 9909 9965
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