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Museumskäfer, Motten, Schimmel und der Klimawandel

Eine Sonderausstellung am Naturhistorischen Museum Wien stellt Museums- und Wohnungsschädlinge vor und gibt Einblick in die Herausforderungen, sie zu bekämpfen. Ein eindrucksvolles Foto-Kunstprojekt von Klaus Pichler ergänzt die Ausstellung.

Mittwoch 19.03.2025 10:03 Uhr
© NHM Wien, Christina Rittmannsperger

Seit über drei Jahren untersucht ein Projekt am Naturhistorischen Museum Wien mit finanzieller Unterstützung durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften den Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und schädlichen Insekten und Pilzen in Museen. In der Ausstellung "Hier nagt nicht nur der Zahn der Zeit. Museumskäfer, Motten, Schimmel und der Klimawandel" werden erste Ergebnisse präsentiert und die wichtigsten Museumsschädlinge mit Originalpräparaten, großformatigen Fotos und befallenen Objekten vorgestellt.

In der Ausstellung geht es zudem um Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung, die sich heute von historischen Praktiken deutlich unterscheiden. Das ist nicht zuletzt dem Klimawandel geschuldet, der die Museen vor neue Herausforderungen stellt. Ein eindrucksvolles Foto-Kunstprojekt des bekannten österreichischen Fotografen Klaus Pichler ergänzt die Ausstellung. Sie wurde - finanziert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt - als Wanderausstellung konzipiert und wird nach der Präsentation in Wien in weiteren europäischen Städten gezeigt.

Ausstellung

Informationen

 

Termin:
19. März bis 15. Juni 2025

Ort:
Naturhistorisches Museum Wien, Saal 21
Maria-Theresien-Platz
1010 Wien