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Malstil und Schreibsprache

Eine Kunsthistoriker und ein Sprachwissenschaftler haben sich auf Spurensuche einer prächtigen Handschrift des 15. Jahrhunderts begeben. Das Buch mit den Ergebnissen wird nun präsentiert.

12.11.2015
Bild: Verlag der ÖAW

Der sogenannte Münchener Jüngere Titurel, eine mit prächtigen Miniaturen ausgestattete Handschrift des 15. Jahrhunderts, gab der Wissenschaft große Rätsel auf. Insbesondere Fragen zu seiner Herkunft und Entstehung konnten nicht beantwortet werden. Nun haben sich der Kunsthistoriker Martin Roland vom ÖAW-Institut für Mittelalterforschung und ÖAW-Mitglied (w.M.) und Sprachwissenschaftler Peter Wiesinger – aus zwei unterschiedlichen Wissenschaftdisziplinen kommend – der Klärung verschrieben.

Das Ergebnis ihrer Forschungsarbeiten liegt nun in Buchform vor: In "Malstil und Schreibsprache" kommen die Autoren zur Gewissheit, dass die Handschrift nicht wie ursprünglich vermutet in Südtirol oder Wien entstanden ist, sondern deutlich nördlicher und donauaufwärts. Das Buch ist im Verlag der ÖAW erschienen und wird bei der BuchWien15 präsentiert.

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Buchpräsentation

 

 

Termin:
12. November 2015, 11:00 Uhr

Ort:
BuchWien15
Messe Prater, Halle D, Forum
1020 Wien

Kontakt:
Mag. Herwig Stöger
 
Tel: +43 1 51581-3405 
Verlag der ÖAW