Mi, 06.09. – 09.09.2017

Liturgische Regiebücher als historische Quellen sichern

Die Besonderheiten der digitalen Edierung handschriftlicher „Libri ordinarii“ der mittelalterlichen Kirchenprovinz Salzburg stehen im Mittelpunkt einer Tagung des CANTUS Networks, das Teil der ÖAW-Initiative zur Bewahrung des kulturellen Erbes ist.

© Universitätsbibliothek Salzburg, A-Su M II 6
© Universitätsbibliothek Salzburg, A-Su M II 6

Die Kirchenprovinz Salzburg war über viele Jahrhunderte hinweg maßgeblich an der kulturgeschichtlichen Entwicklung Österreichs und Bayerns beteiligt. Davon zeugen nicht zuletzt liturgisch-musikalische Quellen wie beispielsweise die „Libri ordinarii“, Regiebücher für den mittelalterlichen christlichen Gottesdienst. Heute helfen sie mit ihren vielfältigen Anweisungen für die Gestaltung kirchlicher Zeremonien, damalige Lebenswelten zu rekonstruieren.

Die Bücher der mittelalterlichen Kirchenprovinz Salzburg werden derzeit im CANTUS Network unter maßgeblicher Beteiligung des Instituts für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der ÖAW digital ediert. Zusammen mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz lädt das IKM zur Tagung „Libri ordinarii der Kirchenprovinz Salzburg“ ein, um das Projekt sowohl inhaltlich als auch methodisch voranzubringen.

Zur Tagungswebsite



Informationen

 

Termin:
6. bis 9. September 2017

Ort:
Universität für Musik- und darstellende Kunst Graz, Institut 6 – Kirchenmusik und Orgel
Bürgergasse 3/I
8010 Graz

Kontakt:
Doz. Dr. Robert Klugseder

Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der ÖAW

 

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