Literatur und Zugehörigkeit
17.12.2015
Im neuen Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek wird Österreichische Literatur seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert inszeniert – vielsprachig und über sich verändernde nationale Grenzen hinweg. Autor/inn/en, die hier zu Wort kommen, haben nicht selten eine Migrationsgeschichte. Zumindest aber haben viele von ihnen in Österreich gelebt und in anderen Sprachen als der dominanten deutschen Sprache geschrieben.
Diesen Aspekt österreichischer Literatur nimmt Hannes Schweiger vom Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek zum Anlass, beim Jour Fixe Kulturwissenschaften zum Thema "Erinnerungsorte der Migration: Literarische Perspektiven auf natio-ethno-kultureller Zugehörigkeitsordnungen", zu fragen, inwiefern ein Literaturmuseum ein Ort des Erinnerns an die Migrationsgeschichte(n) Österreichs werden kann. Im Hinblick auf die Bildungsarbeit in diesem Museum sollen natio-ethno-kulturelle Zugehörigkeitsordnungen kritisch reflektiert werden.
Gäste willkommen, Anmeldung erbeten
Programm
Termin:
17. Dezember 2015, 16:30 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Dachpavillon
Dr. Ignaz-Seipel-Platz 2
1010 Wien
Kontakt:
Dr. Cornelia Hülmbauer
Tel: +43 1
51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften
und Theatergeschichte der ÖAW - IKT