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Leben im sino-tibetischen Grenzgebiet

Tenzin Jinba, Anthropologe der Lanzhou-Universität, erforscht Identität, Politik und sozialen Wandel der in West-Sichuan lebenden Ethnien.

13.05.2015
Bild: Wikimedia/CC

Das  westliche Randgebiet der chinesische Provinz Sichuan wird von unterschiedlichen Ethnien, Chinesen, Tibetern und kleineren Gruppen wie etwa der Qiang oder Gyalrong bewohnt. Der Lauf der Geschichte vor Ort ist geprägt vom – nicht immer freundlichen – Aufeinandertreffen chinesischer wie auch tibetisch dominierter Vorhaben. Im Lauf der Zeit wurden dabei die ethnischen Grenzen durchlässiger, die gruppeninternen Unterschiede größer.
 
Auf Einladung des ÖAW-Instituts für Sozialanthropologie spricht Tenzin Jinba, derzeit in Paris forschender Anthropologe der Lanzhou Universität in China, zum Thema: “When the Chinese and Tibetan Civilizing Missions Converge: Politics, Identity, and Social Change on the Sino-Tibetan Border”. Jinba berichtet über die Entwicklung der Grenzregion und präsentiert Fallstudien zu den beiden Ethnien der Qiang und Gyalrong. Sein Augenmerk gilt den gegenseitigen Beziehungen, den gruppeninternen Spannungen sowie den Beziehungen zum Chinesischen Parteistaat.

 

 

 

Termin:
13. Mai 2015, 16:00 Uhr


Ort:
Institut für Sozialanthropologie, Seminarraum 1
Apostelgasse 23
1030 Wien

Kontakt:
Mag.a Odile Kommer
Institut für Sozialanthropologie
T +43 1 51581-6450