


Hohe Auszeichnung für Michael Metzeltin, wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW): Der Linguist und Philologe der Universität Wien wurde als korrespondierendes Mitglied in die Real Academia de Ciencias Económicas y Financieras, die ihren Sitz in Bareclona hat, gewählt. Bei der feierlichen Aufnahme am 21. Jänner 2016 machte Metzeltin in einem Vortrag an der wirtschafts- und finanzwissenschaftlichen Akademie die Linguistik als „Ökonomie der Sprache“ zum Thema.
Ein Thema, das bewusst gewählt war. Denn die spanische Akademie befasst sich nicht nur mit der Forschung und Förderung der Wirtschafts- und Finanzwissenschaften, sondern hat sich auch dem interdisziplinären Austausch von Wissen verschrieben. Michael Metzeltin sieht seine Aufnahme als Mitglied für Österreich daher auch als eine Bestätigung seiner Bemühungen, „fächerübergreifend zu arbeiten und Kontakte zwischen der ÖAW und anderen Akademien zu fördern.“
Für den gebürtigen Schweizer, der nach Professuren unter anderem in Trier, Groningen, Coimbra, Paderborn und Göttingen seit 1989 den Lehrstuhl für Linguistik und Didaktik der romanischen Sprachen am Institut für Romanistik der Universität Wien innehat, ist es nicht die erste Aufnahme in eine spanische Akademie: Bereits im vergangenen Jahr wurde Metzeltin in die ebenfalls in Barcelona ansässige Real Academia de Doctores gewählt. Metzeltin zählt sowohl in Mitteleuropa als auch in der romanischen Sprachwelt zu den anerkanntesten romanistischen Sprachwissenschaftlern – ein Renommee, das durch diese und die jüngste akademische Auszeichnung weiter gestärkt wird.